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  1. #1
    Bully-Neuling Avatar von Kalle Kallikowski
    Registriert seit
    21.11.2012
    Beiträge
    11

    Furchtbar schreckhaft und ängstlich

    Hallo zusammen,

    mein Kalle ist jetzt 6 Monate alt und seit der 12 Woche bei uns. Am Anfang war er total lebhaft und null schreckhaft oder ängstlich. Weder im Haus noch draußen. Jetzt entwickelt er seit gut einem Monat ein paar Eigenschaften die mich verzweifeln lassen. Er erschreckt sich vor allem, wenn eine Tür zu laut zugeht oder etwas hinfällt oder oder oder. Sogar vor Sachen die er kennt, er geht z. B. 10 mal an einem Karton vorbei, wenn dieser sich aber dann bewegt rennt er rückwärts weg und tut sich dabei meist noch weh (wegen dem rückwärtsrennen sind oft die Türrahmen im Weg) Man kann ihn dann auch nicht zurück locken oder herrufen, er geht dann wie ne Katze die sich anschleicht, mit angelegten Ohren an der Wand irgendwo in "Sicherheit". Es ist egal was, ob man eine Plastiktüte ausschlägt oder Papier durch Wind bewegt wird, immer erschreckt er sich. Er entwickelt auch Ängste gegen Menschen, was mir aufgefallen ist besonders gegen Männer, dabei ist in dieser Hinsicht nie was vorgefallen und wir haben ihn extra immer überall mit hingenommen und alles gemacht damit er gut sozialisiert wird. Jetzt ist er jedem Fremden gegenüber unsicher, selbst Bekannten von uns die er schon mal kennen gelernt, aber dann länger nicht gesehen hat. Er steht dann nur im Türrrahmen und geht zurück wenn sie ihn rufen und anfassen lässt er sich auch nicht. Unsere Trainerin aus der Hundeschule sagte, das es durch die Pubertät Hormonbedingt sein könnte, aber ich kann mir nicht vorstellen das ein selbstbewusster Bully von einem Tag auf den anderen zum Schisser wird.

    Hat da irgendjemand Erfahrung von euch oder kann es sich erklären? Ich könnte im Moment nur heulen, weil er mir natürlich leid tut, ich ihn aber nicht trösten kann und will weil das ja dann noch schlimmer wird. Die Trainerin sagte man muss ihn dann den Situationen aussetzen, heißt neben ihn mit Plastiktüten wedeln oder Kartons bewegen. Das schlimme ist, dass er dann auch Angst vor mir hat und sich von mir oder meinem Freund erst mal zurückzieht wenn wir das machen.

    Ich hab schon mal von homöopathischen Mitteln bei Hunden gehört, die ängstlich oder verunsichert sind, kennt sich da vielleicht jemand mit aus?

    Hoffe ihr habt da eine Idee oder Erfahrung!

    Lieben Gruß, Sabrina.

    P.S.: Ich hoffe das ich das Thema hier richtig reingesetzt habe, über die Suche habe ich zu Schreckhaftigkeit so nichts gefunden. Sollte ich hier nicht richtig sein, bitte ich um Verzeihung

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  2. #2
    Bully-Adult Avatar von Tine
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    28.08.2011
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    Meiningen/Thüringen
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    1.249
    Hallo, Wotan hatte auch so eine Phase in der Pupertät, das hat sich dann wieder gelegt. Alledings solltest Du Kalle nicht unbedingt dem ständigen Stress aussetzen. Ich habe nur versucht Wotans Angst zu ignorieren und Möglichkeiten gesucht ihn ganz behutsam daran zu gewöhnen. Ich habe die Sachen wortlos weggeräumt und ihm so vermittelt: "Frauchen (als Rudelführer) kümmert sich drum und regelt alles. Wenn er das verstanden hat wird er hinter Dir hertraben und die Angst wird sich legen. So war es bei mir
    Es gibt heute noch Situationen wo Wotan und auch Bomba mit Angst reagieren, dann bereinige ich wortlos die Situation und das wars meist.
    Der Rudelführer ist für die Sicherheit des Rudels verantwortlich, wenn Du jatzt ständig mit einer Plastiktüte wedelst wird das bestimmt nicht besser. Solche Phasen haben die Zwerge manchmal. Bei unbekannten Gegenständen lege ich meist ganz selbstverständlich Hand drauf ohne Blickkontakt,rufe aber die Hunde nicht dazu, die beobachten Dich schon und merken---das Ding tut uns nichts
    Vielleicht haben die anderen noch ne Idee---

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    Liebe Grüße Tine

    Der Hund hat im Leben ein einziges Ziel, sein Herz zu verschenken.

  3. #3
    Bully-Medicus honoris causa
    Registriert seit
    20.10.2012
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    6.869
    Ich kenne das noch sehr genau von meine Paula - und von vielen anderen Bully's im Bekanntenkreis. Selbst erwachsene Hunde haben plötzlich wieder Angst vor einem Geräusch/Gegenstand, den sie vorher schon kannten und der sie damals nicht beunruhigte. Und plötzlich ist es dennoch wieder da. Demnach neigt die Rasse ein bisschen zur Panik und das Einzige, was hilft, ist Geduld und Einfühlungsvermögen. Die Tipps eurer Trainerin finde ich für einen EB völlig unangebracht. SO wird er sich niemals beruhigen, höchstens NOCH mehr Angst entwickeln. Ich habe Paula immer alles gezeigt und das hat geholfen. Als sie klein war, konnte ich sie noch gut auf den Arm nehmen und so haben wir beide "gemeinsam" Türen geöffnet und geschlossen, zufallen lassen, gestaubsaugt, Töpfe ein- und ausgeräumt, mit Deckeln gescheppert, an fahrenden LKW's vorbeigegangen, zu großen Heuballen gelaufen und diese gestreichelt (jetzt bloß nicht lachen! ) usw.. Kurz gesagt: ALLES dem Hund gezeigt. Später reichte es, wenn ich ihr sagte "ohje, komm ich zeigs dir"; dann kam sie auch und sah sich das unheimliche Ding unter meinem Schutz an. Danach war ihre Welt wieder in Ordnung. Versuchs mal. Nimm ihn hoch BEVOR du irgendein Geräusch machst. So kannst du ihn auch gleich wieder beruhigen, falls er nervös wird. Bei uns hat das jedenfalls hervorragend funktioniert.

    Also - nicht verzweifeln und immer an den alten Spruch denken: "Es kann nur noch besser werden".

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  4. #4
    Bully-Welpe Avatar von EddY
    Registriert seit
    16.09.2012
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    Bamberg
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    52
    Hallo Kalle,

    ich kann deine Sorgen verstehen, unser Eddy war auch immer sehr schreckhaft, was sich Gott sei Dank im Laufe der Jahre gelegt hat. Egal was klapperte oder sich bewegte, er hat sich immer erschrocken.
    Er ging am Anfang nicht mal in die küche, weil da das Laminat mit ner schwarzen Gummileiste getetrennt war.

    Wir haben nach dem Tipp unserer TÄ folgendes gemacht: wir haben mit ihm gespielt u mit Leckerlis belohnt u zwischendrin immer mal mit ner Tüte geraschelt oder ne Gabel zu Boden fallen lassen. Aber alles in Maßen- bloß nicht übertreiben!!! Ich glaub, das hat sein "Selbstbewußtsein" gestärkt!!!

    Wovor er aber immer noch großen Schiss hat ist Wind und Regen, incl Regenschirm...

    Nur Mut-ihr schafft das!!!!

    LG

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    Können diese Augen lügen?

  5. #5
    CocosFrauchen
    Gast
    Coco ist auch so schreckhaft und ängstlich. Wir haben die gleichen Themen: Plastiktüten, Mülltonnen, und alles was Krach macht, ist immens gefährlich. Coco kläfft die Tüten dann sogar knurrend an. Anfangs hat sie es auch mit dem Staubsauger gemacht, den hat sie attackiert. Das bekamen wir aber recht gut und schnell in den Griff.
    Wenn sie draußen einen Hund sieht, der ihr nicht geheuer ist, dann will sie auch heute, mit 15 Monaten, noch auf meinen Arm. (Was natürlich gewichtstechnisch schlecht umzusetzen ist.)

    Wir arbeiten auch daran, dass sie ihre Unsicherheit ablegen kann und mir in allen Lebenslagen vertraut. Aber ständig mit ner Tüte rumfuchteln würde ich nicht. Ich hätte Angst, dass mein Hummelchen einen Herzstillstand bekommt.

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  6. #6
    die Erdbäääre Avatar von dat lottchen
    Registriert seit
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    Duisburg, Germany
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    3.763
    In erster Linie ist das Vertrauen zu dir sehr wichtig....!!!

    Nimm ihn überall mit hin...zeig ihm die grosse und auch für manchmal böse Welt.... Paula (keine EB) hab ich mit den ihr böse erscheinenden Dingen konfrontiert....ohne Druck oder Zwang...sie zb. mit Abstand und mit Leckerlie an einer Mülltonne vorbei geführt....und dann den Abstand immer weiter verkürzt....natürlich nicht gleich alles auf einmal...

    Auch heute gibt es immer wieder Situationen wo sie mit in Panik ausbricht und Unsicherheiten zeigt...nur heute reagiere ich nicht hektisch sondern bleibe ganz ruhig...dann leg ich sie ab....knie mich zu ihr runter und lege nur meine Hand auf ihren Rücken...ohne etwas zu sagen...das scheint ihr Ruhe zu vermitteln und meistens beruhigt sie sich auch wieder schnell.

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    LG
    Sandra
    Urlaubsreif ist, wer seinem Passfoto immer ähnlicher wird.

  7. #7
    Bully-Medicus honoris causa
    Registriert seit
    20.10.2012
    Beiträge
    6.869
    Ein EB ist eben ein sehr sensibler Hund. Man könnte ihn eher mit kleinen Kindern vergleichen, denn so ist auch sein Verhalten. Gibt man ihm nicht das Gefühl von Schutz und Sicherheit, dann kann er "gut" von "böse" schwer unterscheiden. Somit schwindet auch sein Vertrauen. Warum gehen kleine Kinder in eigenartigen Situationen immer zu den Eltern? Weil sie dort wissen, dass sie beschützt werden und dass sie dort sicher sind. Und genauso ist das beim EB. Wobei ich auch der Meinung bin, dass die meisten Hundetrainer zu allgemein agieren. Ein bisschen mehr Rassekenntnis würde gut tun. Da dies aber nicht vorhanden ist, behandelt man die EB genauso wie den Schäferhund. So kann's allerdings nicht funktionieren. Mal ganz davon abgesehen, dass jeder Hund in seinem Verhalten unterschiedlich ist und man ihn erst einmal richtig kennenlernen sollte, bevor man schlaue Ratschläge gibt.

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  8. #8
    Bully-Adult Avatar von Mrs_Brightside
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    1.318
    Ich hatte anfangs auch eine sehr selbstbewusste Dame hier, davon ist jetzt nicht mehr so viel übrig.
    Bertha hat auch Schiss vor vielen Dingen. (Letztens erst wieder ein Schlauch auf der Straße)
    Ich mach das auch so, dass ich zu dem "bösen" Ding hin gehe (Bertha bleibt auf Abstand) und dann streichel ich es.
    Man wird schon sehr seltsam angeguckt..
    Letztens erst: Bertha hatte Schiss vor einem geparktem Auto auf dem Gehweg. (Gartenservice oder so)
    Ich gehe also zu dem Ding und streichel es, da kommt der Halter des Autos: "Was machen Sie denn da?" (wahrscheinlich dachte der, ich knacke sein Auto)
    Ich:"Mein Hund hat Angst vor ihrem Auto, ich zeige ihr nur,dass es ganz harmlos ist." - Da mussten wir beiden anfangen zu lachen.
    Bertha ging dann dran vorbei. (Zwar immer noch mit angelegten Ohren, aber sie ging!)

    Mein Tipp: Ruhe bewahren, Ruhe ausstrahlen. Zeig ihm, dass du sein "sicherer Hafen" bist.
    Langsame Berührungen wirken auch beruhigend. Ich kann dir die "konditionierte Entspannung" ans Herz legen.
    Easy Dogs / Dr. Ute Blaschke-Berthold: Konditionierung der Entspannung
    Viele Hunde haben solche Unsicherheitsphasen, manchmal gehen sie vorbei..
    Ich wünsche euch viel Glück!

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    LG Kathleen mit Bertha

    "Natürlich klären die Hunde Probleme unter sich..wenn man auf natürliche Auslese steht."
    -Günther Bloch

  9. #9
    Bully-Adult Avatar von Trude
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    1.312
    Das kennen ich von meiner Kleinen auch, Sie hatte auch plötzlich Angst vor Männern. Selbst unseren Hundetrainer den Sie immer mochte, fand Sie dann total gruselig. War auch so mit 6 Monaten. Wir haben nichts erzwungen und es hat Sie auch Niemand bedrängt. Sie konnte sich bei mir "verstecken" und ich habe mich mit den Männern unterhalten, so hat Sie gemerkt das die garnicht so schlimm sind. Und jetzt mit fast 9 Monaten ist es sogut wie "überstanden" und Sie geht wieder von selbst auf die Leute zu, noch nicht auf jeden, aber es wird.
    Den Tip deiner Trainerin finde ich nicht ganz so gut, Du sagst ja selbst das Er dann auch Angst vor Euch hat. Denke das stärkt nicht gerade das Vertrauen in Euch. Würde es auch so machen wie schon von Einigen hier beschrieben. Gehe zu dem Gegenstand und zeige Ihr das er harmlos ist.
    Mache es mit meinem RR zum Beispiel auch so. Es gibt immer mal wieder Dinge die Er unheimlich findet. Hatten zum Beispiel zwei Treppenstufen vom Hof in den Garten gebaut. Er fand es total unheimlich. Habe mich einfach über mehrere Tage immer mal wieder darauf gesetzt, Ihn zu mir gelockt, dann mal ein Pfötchen drauf usw. Heute rennt er die Stufen wie selbstverständlich hoch und runter.

    Gib Ihm einfach die Sicherheit, das Du es für Ihn klärst wenn etwas "Schlimmes" passiert und ich denke die Phase geht vorbei.
    Das wird schon werden

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    Liebe Grüße, Nadine mit Buddy und Trude
    und Laika im Herzen


    He is your friend, your partner, your defender, your dog.
    You are his life, his love, his leader.
    He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
    You owe it to him to be worthy of such devotion.

  10. #10
    Bully-Spezialist Avatar von Wilma
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    3.552
    jooar, wurde ja schon alles gesagt. Hingehen, Ruhe bewahren, evtl. Gegenstand streicheln, Hundi von alleine dazukommen lassen, belohnen.
    Lass ja die Finger von irgendwelchen Mitteln- auch Bachblüten&Co würde ich NUR im äussersten Notfall einsetzen. Diese beseitigen ja nicht die Ursache, sondern unterdrücken nur etwas. Und Du willst doch Deinen Knödel nich auf Dauertrance bringen, oder... ;-)
    Wilma hatte genau die gleichen "Hallus" in Ihrer Pubertät, mach Dich also nicht narrisch. Scheint wirklich ne hormonelle Phase zu sein.
    Auch hier gilt wieder der Leitspruch: unerwünschtes Verhalten wird ignoriert, erwünschtes Verhalten belohnt. Tschakka!

    P.S. noch heute geht Wilma stiften, wenn ich einen gelben Sack ausschlage... Steht sie also neber mir wenn ich das machen muss, mache ich das halt langsamer und nicht so geräuschvoll...usw...
    Kartons sind nicht mehr böse, seit dem da zuuufälligerweise ja immer Leckerchen drin sind! (kannst Du üben, indem Du in einen offenen Karton was reinlegst das gut duftet. Einfach hinstellen, und machen lassen. Aber bitte aufpassen, dass der Kopf nicht drin stecken bleibt, dswg am Anfang offen lassen)
    Is gar nicht so kompliziert, Ihr schafft das schon! Wirst sehen, in ein paar Wochen springt Kalle mit Anlauf in einen Karton, und let's fetz... ;-))

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    Ich hab nur Murmeln und bunte Knete im Kopf... Die Knete nur, damit es nicht so rappelt.

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