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  1. #1
    Bully-Welpe Avatar von Kathi
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    26.10.2013
    Ort
    Hannover/Döhren
    Beiträge
    61

    Bulliger Stress beim spazieren gehen

    Kennt das jemand von euch?
    Wenn wir spazieren gehen und wir aus der Tür raus gehen ist Abby schon immer total aufgeregt. Wenn wir dann unten aus der Haustür raus gehen und sie merkt das wird ein längerer Spaziergang oder wir gehen wohin wo wir nicht jeden Tag lang gehen, wird sie total aufgedreht und guckt sich ständig um und alles was sich bewegt wird fixiert bis sie sicher ist das keine Gefahr von dem Beweglichen ausgeht. Sie hat aber keinerlei Angst draußen es ist nur extreme Neugier, aber so extrem das wenn wir stehen bleiben und sie mal eine Minute still sitzen soll, sie dann zwar sitzt aber total zittert aber ein verkrampftes Zittern. Also immer so 1-2 Sekunden zittern dann 2-3 Sekunden Pause und wieder 1-2 Sekunden zittern.....usw. Bei anderen Hunden ist es ganz schlimm. Sobald sie einen Hund gesichtet hat wird der nicht mehr aus den Augen gelassen und das Gequietsche und Geschrei geht los. Sie will unbedingt zu diesem anderen Hund hin koste es was es wolle, aber zum Glück nur im guten. Also es fängt an mit.....ja wie nennt man das Geräusch ....also ich würde sagen Gemecker, hört sich ganz komisch an. Wenn sie dann merkt der Hund kommt nicht zu ihr oder wir nicht zu ihm oder ich stehen bleibe wird das Gemecker lauter bis hin zum quieken und endet dann in schrillen Bellen. Ich habe für sie ein Julius K9 Geschirr nehme sie dann am Griff und zerre sie dann einfach mit, wenn der Hund genau neben uns sein sollte. Das ist nicht schön und vor allem keine Dauerlösung. Sie wiegt zum Glück auch nur zarte 16 Kilo Wir haben alles versucht. Wasserflasche, auf den Rücken drehen, wenn sie anfängt zu meckern in die andere Richtung gehen wobei sie dann aber immer nach hinten guckt und nicht sieht wo sie hin rennt und mir schon des öfteren in die Hacken gerannt ist wobei ich dann stolperte und sie durch die hektische Bewegung dann noch aufgeputschter wurde. Also ich habe keine Ahnung mehr was ich tun kann um sie zumindest von diesem meckern, quieken, schrillen Bellen abzubringen. Das hin gestarre kann sie ja von mir aus machen sie ist ja auch noch jung und extrem neugierig. Anders ist es wenn ich sie ohne Leine habe z.B. beim Waldspaziergang wenn sie dort einen anderen Hund sichtet ist sie weg, was so viel heißt Hund gesichtet keine 2 Sekunden und sie sprintet zu dem Hund, schnüffelt und kommt wieder. Kein spielen oder toben gar nichts, nur schnüffeln und wieder kommen, ist doch für einen Hund in dem Alter echt komisch oder? So neben bei Abby ist 1 1/2 Jahre jung wird im Januar 2. und ich habe sie seit knapp 6 Monaten und die Vorbesitzerin hat sie aus Überforderung abgegeben. Dort soll sie aber angeblich knurrend und bellend mit dicker Bürste andere Hunde an der Leine angepöbelt haben, ich schätze einfach das die Frau keine Ahnung hatte, denn sie ist alles andere als aggressiv oder pöbelnd. Ja sie ist dominant wenn sie andere Hunde beschnüffelt, aber wenn sie ein Arsch voll bekommt von einem wirklich dominanten Hund, dann geht sie dem lieber aus dem Weg also ist es eher Show als alles andere.
    Also ich habe mir ein paar Threads durch gelesen wo die EB´s sich einfach hin setzen oder stehen bleiben und dem Hund hinter her oder zurück gucken das ist ja echt harmlos im Gegensatz zu Abby.
    Vielleicht kennt das ja jemand von euch und/oder kann mir einen Rat geben.
    Ich bin ganz ehrlich und sage das ich mir einen Hundetrainer nicht leisten kann. Abby wurde erst am 8.10. kastriert und da ging mein angespartes leider drauf. Nun haben beide noch Zwingerhusten bekommen wobei ich auch wieder eine Satte Rechnung vom Doc hatte. Ich hoffe hier wird man nicht angefeindet wegen finanzieller Situationen, was in anderen Foren leider oft der Fall war, darum bin ich auch bei euch und hoffe auf Verständnis Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    Liebe Grüße von Tila und Kathi

  2. #2
    ben2.0
    Gast
    ist schwer zu definieren.wie in allen erziehungsfragen ist es ja oft so, dass man "einfach" geduldiger sein muss als der hund und das unerwünschte verhalten mit ignoranz versieht. einfach weitergehen als ob nichts wäre.klar,ist nervig,aber irgendwann realisiert sie (hoffentlich) ,dass sie ihren willen durch quieken und bellen nicht bekommen kann. unsicherheit oder aufregung, übermäßige beachtung,des hundehalters überträgt sich oft auf den hund. ablenkung durch spielzeug oder leckerli wäre die andere variante.
    das ist das "problem" bei second hand hunden. gott sei dank gibt es engagierte leute die diesen eine zweite,bessere, chance geben. diese haben aber oft unter den fehlern der vorbesitzer zu leiden und oft ist es ganz schwierig, das "fehlverhalten" wieder auszutreiben.
    übrigens,niemand sollte hier angefeindet werden ,weil man finanziell nicht auf rosen gebettet ist. so lange man sich um seine tiere mit viel liebe kümmmert, sie nicht futtertechnisch und medizinisch vernachläßigt ist alles im grünen bereich.
    vielleicht könntest du noch günstig hilfe in einem hundesportverein erhalten. da sind manchmal engagierte ausbilder,die durchaus auch mal helfen.

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!

  3. #3
    0401
    Gast
    Ich finds schwierig hier was zu raten, weil man nicht sieht, WIESO sie so reagiert.

    Fixiert sie wegen Terretorialverhalten, will sie "nur" Hallo sagen, durfte sie frühers immer zu anderen Hunden, will sie dich beschützen weil du aus ihrer Sicht kein Rudelführer bist, usw usw.

    Bens Idee mit dem Hundeverein find ich nicht schlecht.

    Ich kenn jemand der zahlt in so einem Verein 2 Euro für ne Stunde, ist aber keine Einzelstunde und meins wärs nicht aber nen Tipp abholen könntest du dir.

    Aber bleib bei deinem Gefühl. Wenn die da mit Starkzwang rummachen, dann lass es.

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  4. #4
    Marci
    Gast
    Liebe Kathi,

    ich finde es gut und richtig, wenn jemand sich mit Hundeproblemen "outet" und sich ans Forum wendet, statt den Hund nicht zu erziehen und sich nicht zu kümmern und ihn dann irgendwann abzugeben. Also !

    Abby ist ja ein junger Hund, die es vorher nicht so gut hatte wie bei Dir, sagen wir eher "reizarm" gehalten wurde mit wenigen Sozialkontakten und wahrscheinlich falsch erzogen wurde.
    Ich hatte auch mal ein Tier, welches sich anfangs draußen ähnlich verhalten hat wie Abby. Vorab: Das Problem wird sich lösen lassen, nur braucht es seine Zeit und viel Geduld! Letztlich hat uns auch nicht die Hundeschule geholfen, sondern das ständige Üben, Üben, Üben. Immer wieder an anderen Hunden vorbei, dabei Hund ablenken, wie es geht, z.B. mit Leckerli, einem Quietschie oder was auch immer, Übungen ins "Sitz" oder "Platz". Versuche, Abbys Aufmerksamkeit zu erlangen, aber nur mit positiver Verstärkung, keine Strafen. Wahrscheinlich ist das Verhalten zu institutionalisiert, um es zu ignorieren (sowieso nur, wenn sie and er Leine ist). Wenn sie frei läuft, rufe sie zu Dir, bevor sie einen anderen Hund sieht, leine sie an und üben wie oben beschrieben. Jeder noch so kleine Ansatz einer Verhaltensänderung ist ein großes Lob wert.
    Wegen der Aufregung wurde mir damals empfohlen, den Spaziergang dann abzubrechen und nach kurzer Zeit einen neuen Anlauf zu machen. Möglichst keine lange Vorbereitungszeit, Hund nicht durch eigenes Verhalten - unbeabsichtigt - noch aufputschen. Das war bei uns wenig erfolgreich, aber die Zeit brachte es.
    Wenn Du die Möglichkeit hast, einen anderen Hundebesitzer mit einem ruhigen Hund in die Übungen einzubauen, wäre das gut. D.h. ihr begegnet Euch nach Absprache draußen beim Gassi. Erst taucht der andere Hund nur kurz "am Horizont" auf und verschwindet, sobald Abby sich aufregt. Du lenkst sie so gut wie möglich ab. Ziel ist es ihre Aufmerksamkeit zu erreichen. Dafür muss der andere Huha auch natürlich ein Gefühl bekommen. Die Entfernung wird immer weiter verkürzt.
    Dann kannst Du auch andere Huhas beim Gassi draußen bitten, mit Euch ein Stück zu gehen, ohne das die Hunde miteinander spielen dürfen. Wenn erst nicht anders möglich, in einiger Entfernung. Auch hier ist das Ziel, dass Du Abbys Aufmerksamkeit erlangst.
    Ich habe auch schon andere Huhas "verfolgt", um zu üben, natürlich in sicherer Entfernung und so, dass sich keiner gestört fühlen musste.
    Rückschläge sind inbegriffen, aber mit diesen Übungen habe ich es seinerzeit so gut in den Griff bekommen, dass ich den Hund danach stets ohne Leine laufen lassen konnte. Daneben haben wir viele Spiele gemacht und der Hund und ich waren abends immer todmüde. Durch auch diese Übungen hat sich auch eine enge Bindung entwickelt.
    Ich hoffe, meine Beschreibung ist für Dich gut nachvollziehbar!

    Herzliche Grüße
    Marci

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  5. #5
    Marci
    Gast
    Zitat Zitat von ben2.0 Beitrag anzeigen
    das ist das "problem" bei second hand hunden. gott sei dank gibt es engagierte leute die diesen eine zweite,bessere, chance geben. diese haben aber oft unter den fehlern der vorbesitzer zu leiden und oft ist es ganz schwierig, das "fehlverhalten" wieder auszutreiben.
    Ben2.0, Du bist immer schneller. Danke für Deine Aussage. Was man nämlich nicht braucht, sind dumme Sprüche, wenn der "second hand hund" anfangs nicht so "funktioniert", auch wenn es die manchmal gratis dazu gibt.

    Herzliche Grüße
    Marci

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  6. #6
    ben2.0
    Gast
    dummes gibts immer gratis,sogar mit nachschlag. das ist schlicht menschlich

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  7. #7
    CocosFrauchen
    Gast
    Also Coco ist auch so ein Hibbel und möchte gerne unbedingt zu Hunden hin, die sie für potentielle Spielgefährten hält.

    Sie geht dann einfach nicht weiter, wenn sie an der Leine ist, versucht, zu den Hunden hin zu ziehen usw. Aber da sie auch nur ca. 16,5 kg wiegt, kann ich ganz gut weiter laufen und sie eben mit ziehen.
    Allerdings ist Coco ohne Leine sehr vorsichtig. Sie bleibt erst einmal stehen, wenn uns ein Hund begegnet, beschwichtigt, sucht Schutz bei mir und macht einen großen Bogen um den Hund. Selbst bei Hundekumpels die sie gut kennt, nähert sie sich auf diese Weise. Wenn ihr ein Hund gar nicht geheuer ist (meistens wenn es sich um kleine Kläffer handelt), will sie auf meinen Arm.
    Mein Mops-Mädel ist hingegen auch etwas leinenaggressiv, ohne Leine aber super freundlich. Sie kann ich gut mit Leckerchen ablenken. Das Leckerchen ist ihr nämlich noch wichtiger, als vor anderen Hunden auf dicke Hose zu machen. ;-)

    Ich würde daher schauen, was deiner Hündin wichtig ist, sei es eine tolle Fleischwurst oder ein Lieblingsspielzeug, und versuchen, ihre Aufmerksamkeit umzulenken.
    Das braucht freilich etwas Zeit und Übung ... Und manchmal werden die Bullys ja auch ruhiger, wenn sie älter werden.

    Coco wurde im August 2, und ich habe das Gefühl, dass sich viel Aufregung draußen schon gelegt hat. Sie spielt nicht mehr ganz so besessen, jagt keine Autos, Fahrräder und Jogger mehr, lässt sich zuverlässiger zurück rufen usw.

    Also Geduld und Gelassenheit. Das wird schon werden.

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  8. #8
    Bully-Medicus honoris causa
    Registriert seit
    20.10.2012
    Beiträge
    6.953
    Für mich ist das ein Fall für einen GUTEN Hundetrainer. Hier eine wirkliche Hilfestellung zu geben, wäre mir persönlich jetzt zu riskant. Zumal man den Hund und sein Verhalten in der Situation sehen muss, um das Ganze zu beurteilen.

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  9. #9
    CocosFrauchen
    Gast
    Zitat Zitat von Pauletta Beitrag anzeigen
    Für mich ist das ein Fall für einen GUTEN Hundetrainer. Hier eine wirkliche Hilfestellung zu geben, wäre mir persönlich jetzt zu riskant. Zumal man den Hund und sein Verhalten in der Situation sehen muss, um das Ganze zu beurteilen.
    Kathi hat weiter oben geschrieben, dass sie sich einen Hundetrainer gerade nicht leisten kann. Daher finde ich es schon gut, wenn sie hier wenigstens einmal Erfahrungen austauschen kann. Ich habe über Foren oder den Austausch mit erfahrenen Hundehaltern viel gelernt.

    Außerdem finde ich nun nicht, dass sich das Geschilderte so dramatisch anhört, dass man umgehend zu einem Trainer gehen müsste.
    Abby scheint ja nicht aggressiv zu sein.

    Allerdings scheint sie darunter zu leiden, dass sie so aufgeregt ist.

    Wie gesagt kenne ich das von Coco aber auch. Bei ihr war es früher ähnlich, wenn sie Jugendliche Fußball spielen sah. Dann wollte sie unbedingt hin und war außer sich vor Erregung. Das hat sich nun aber von alleine gelegt, da sie etwas älter und ruhiger geworden ist.

    Auch dass Coco zu anderen Hunden hin will, kenne ich gut. Sie ist früher auch schon mal abgedüst, um sich einem Hund zu nähern, der weiter weg war. Ich finde das Verhalten für einen Junghund nun nicht soo außergewöhnlich.

    Wie viel machst du denn mit den Hunden? Könnte sie vielleicht überfordert und deshalb so überdreht sein?

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!

  10. #10
    0401
    Gast
    Zitat Zitat von CocosFrauchen Beitrag anzeigen
    Kathi hat weiter oben geschrieben, dass sie sich einen Hundetrainer gerade nicht leisten kann. Daher finde ich es schon gut, wenn sie hier wenigstens einmal Erfahrungen austauschen kann. Ich habe über Foren oder den Austausch mit erfahrenen Hundehaltern viel gelernt.

    Außerdem finde ich nun nicht, dass sich das Geschilderte so dramatisch anhört, dass man umgehend zu einem Trainer gehen müsste.
    Abby scheint ja nicht aggressiv zu sein.


    Allerdings scheint sie darunter zu leiden, dass sie so aufgeregt ist.

    Wie gesagt kenne ich das von Coco aber auch. Bei ihr war es früher ähnlich, wenn sie Jugendliche Fußball spielen sah. Dann wollte sie unbedingt hin und war außer sich vor Erregung. Das hat sich nun aber von alleine gelegt, da sie etwas älter und ruhiger geworden ist.

    Auch dass Coco zu anderen Hunden hin will, kenne ich gut. Sie ist früher auch schon mal abgedüst, um sich einem Hund zu nähern, der weiter weg war. Ich finde das Verhalten für einen Junghund nun nicht soo außergewöhnlich.

    Wie viel machst du denn mit den Hunden? Könnte sie vielleicht überfordert und deshalb so überdreht sein?
    Ihr Verhalten kann ein anderer Hund aber ganz schnell missverstehen.

    Grad wenn sie ohne Leine einfach drauf los brettert. An der anderen Leine kann durchaus ein Hund sein, der z.b. nicht sozialisiert ist. Oder die anderen Halter erschrecken und haben Angst.

    Ich finde es wäre durchaus ne Möglichkeit nach einem Verein zu suchen, sind ja nicht immer alle Vollpfosten, und vielleicht muss es gar kein Hundetrainer sein sondern vielleicht haste einen sehr hundeerfahrenen "Privatmenschen" in deiner Gegend.

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