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  • die Ernährung des Hundes

    Bei der Aufzucht eines gesunden Hundes ist die Ernährung natürlich ein sehr wichtiger Punkt.
    Die Ernährung ist allerdings ein vielfach umstrittenes Thema zwischen Züchtern, Tierärzten, Hundehaltern und Futtermittelherstellern. Allerdings haben viele der dabei erbrachten Argumente einen eher kommerziellen als wissenschaftlichen Hintergrund.

    Beim Kauf von handelsüblichen Futtersorten sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass nicht nur die Zusammensetzung ausgewogen ist, sondern auch darauf, dass die Zusammenstellung dem Alter und den individuellen Bedürfnissen des Hundes angepasst ist. Eine Englische Bulldogge kann schon mit 12 Wochen auf ein Adult Futter umgestellt werden.
    Die Qualität des Futters wird übrigens nicht durch den Verkaufspreis, sondern stets durch seine Zusammensetzung bestimmt. Bei der Auswahl sollte man bedenken, dass das teuerste Produkt nicht gleichzeitig das Beste sein muss.

    Ein Hauptteil bei den meisten handelsüblichen Futtersorten ist Getreide. Da der Verdauungstrakt des Hundes aber auf die Verwertung von tierischen Eiweißen ausgelegt ist, wird Getreide leider schlecht bis gar nicht verwertet. Heutzutage leiden sehr viele Hunde an diversen Krankheiten, die auf schlechtes Futter zurückzuführen sind, z.B. Immunschwächen, Allergien und Hautprobleme. Oftmals bringt der Wechsel zu einer hochwertigeren Futtersorte eine deutliche Besserung.

    Eine immer populärer werdende Alternative zum Fertigfutter ist B.A.R.F. (Biologisch Artgerechte Roh- Fütterung). Diese Ernährung besteht aus überwiegend rohem Fleisch, Innereien, Gemüse, Obst sowie hochwertigen Ölen und anderen natürlichen Ergänzungen. Wichtig ist, dass alles roh gegeben wird. Das Gemüse und Obst wird püriert und ist somit besser verdaulich.
    Wer sich für das Barfen entscheidet, sollte sich ausführlich mit diesem Thema beschäftigen, um die Ausgewogenheit des Futters sicherzustellen.
    Es ist sehr wichtig keinesfalls Schweinefleisch an den Hund zu verfüttern, da hier ein Herpesvirus- in der Fachsprache Aujeszky- Krankheit genannt- auftreten kann. Ebenso sind Zwiebeln, Tomaten, Pilze und Schokolade tabu, da diese Sachen giftig für Hunde sind.

    Die wichtigsten Grundregeln für eine gesunde Ernährung sind abgesehen von der Auswahl des richtigen Futters, auch noch das Verabreichen geeigneter Portionen und kein zu heißes oder zu kaltes Futter zu verabreichen. Außerdem sollte stets frisches Wasser bereitstehen.