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  1. #1
    angel_666
    Gast

    Nahrungsmittel, die GIFT für unsere Hunde sind

    Da wir immer nur sporadisch davon sprechen, wenn mir mal grade bei Thema fressen sind, dachte ich mir, es wäre keine schlechte Idee, hier mal Nahrungsmittel aufzulisten, die giftig für unsere Hunde sind.

    Die Liste der Dinge, die ein Hund nicht fressen sollte, ist doch ziemlich umfangreich, es wäre also schön, wenn wir diese Nahrungsmittel (und auch Pflanzen) hier sammeln könnten.

    Ich beginne mal:

    Zwiebel: Die Schwefelverbindungen in der Zwiebel zerstören die roten Blutkörperchen der Tiere. Eine mittelgroße Zwiebel kann für einen fünf Kilogramm schweren Hund tödlich sein.

    Kakao: Das darin enthaltene Theobromin führt zu Herzversagen. Die tödliche Dosis liegt bei 100 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Doppelt so viel ist schon in einer Tafel Vollmilchschokolade enthalten. Ein Pekinese könnte daran zugrunde gehen.

    Avocado: Warum die Frucht für Tiere giftig ist, weiß man nicht. Giftig ist nicht nur das Fruchtfleisch sondern auch der Kern.

    Schweinefleisch: Roh kann es gefährlich werden. Es enthält oft das Aujetzki-Virus, ein für den Menschen unproblematisches Herpesvirus, das für Hunde (und auch Frettchen) tödlich und für viele andere Tiere gefährlich ist. Deshalb sollte das Fleisch vor der Verfütterung erhitzt werden.

    Bohnen: Einige Bohnenarten, darunter die Ackerbohne (Dicke Bohne) und Gartenbohne, sind für Hunde im rohen Zustand giftig.

    Kartoffel: Problematisch sind für Hunde die Beeren, Keimlinge, grüne Kartoffeln und oberirdische Teile.

    Milch enthält Laktose. Eine Zuckerart, die für Hunde nicht verträglich ist.

    Weintrauben und Rosinen: können für Hunde das pure Gift sein. So warnen unabhängig voneinander ein amerikanisches (ASPCA’s Animal Poison Control Center) und ein britisches (Veterinary Poisons Information Service) Zentrum für Vergiftungsfälle bei Tieren. Beide Zentren sammeln alle Daten über Vergiftungen bei Tieren, die ihnen von Tierärzten übermittelt werden.

    Merkwürdige Vergiftungen
    Bei der Analyse dieser Daten stießen die Forscher auf merkwürdige Vergiftungen bei 19 Hunden (zehn in den USA und neun in Großbritannien). Alle Hunde hatten unterschiedlich große Mengen an Weintrauben oder Rosinen gefressen – Leckereien, die man eigentlich als harmlos einstufen würde.
    Die Symptome der Hunde glichen sich: Einige Stunden nach dem Verzehr der Früchte erbrachen sich die Tiere und wurden appetitlos. Durchfall und Bauchschmerzen stellten sich bei einigen Hunden ein. Nach 24 Stunden zeigten die am schwersten betroffenen Hunde die Symptome eines Nierenversagens. Sie wurden sehr ruhig bis lethargisch und konnten kein oder nur noch wenig Wasser lassen.
    Bei Blutuntersuchungen stellten die behandelnden Tierärzte neben dramatisch erhöhten Nierenwerten auch eine Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) fest. Von den zehn amerikanischen Hunden überlebten nur fünf Tiere.
    Bei Verdacht auf eine Weintraubenvergiftung sollten Hunde zur Entgiftung rasch zum Erbrechen gebracht werden. Eventuell kann man mit Aktivkohle das Gift im Darm binden. Danach muss der Tierarzt vor allem dem drohenden Nierenversagen vorbeugen. Bei schweren Vergiftungen sollte der Hund vom Tierarzt stationär aufgenommen und mindestens 48 Stunden lang unter Kontrolle der Blutwerte mit Infusionen versorgt werden.

    Rosinen sind eventuell gefährlicher
    Noch weiß man sehr wenig über die Ursache dieser Vergiftungen. Denn außer dem Verzehr von Weintrauben wiesen sie keine Gemeinsamkeiten auf: Die Vergiftungsfälle ereigneten sich nicht in einer speziellen Region. Weintrauben und Rosinen gehörten unterschiedlichen Sorten an und waren weder mit Spritzmitteln noch anderen chemischen Mitteln oder Schwermetallen übermäßig belastet. Deshalb gehen die Wissenschaftler davon aus, dass es tatsächlich die Früchte sind, die die Vergiftungen bei den Hunden ausgelöst haben. Sie vermuten, dass Rosinen sogar noch gefährlicher als frische Trauben sind, weil sie den giftigen Stoff in konzentrierter Form enthalten.

    Bisher gibt es nur Schätzungen
    Auch die Dosis, die den Weintraubengenuss zum Gift für den Hund macht, ist noch nicht bekannt. Die amerikanischen Forscher schätzen, dass umgerechnet 11,6 g Trauben pro kg Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen führen können (also bei einem 20 kg schweren Hund rund 232 g Trauben). In Großbritannien ermittelten die Wissenschaftler, dass ca. 14 g Rosinen/kg Hund zu einem Todesfall bei einem Labrador Retriever geführt haben.
    Wichtig ist, die Hunde nicht erst auf den Geschmack zu bringen, damit sie sich nicht selbst bedienen.

    In geringeren Mengen verzehrt können die Trauben evtl. auch zum Darmverschluss führen.

    Obstkerne: Eine Gefahr geht von Früchten der Gattung Prunus (Kirsche, Pflaume, Aprikose, etc.) aus. Eine Vergiftung tritt aber nur auf, wenn einerseits die Kerne geknackt/zerbissen werden und andererseits eine genügend große Menge auf einmal aufgenommen wurde. Dies ist i.d.R. nur bei unkontrollierter Aufnahme von Fallobst möglich. Die enthaltene Blausäure führt zu Speicheln, Erbrechen, Durchfall und Fieber, weiterhin zu auffallend roten Schleimhäuten, hellroter Farbe des venösen Blutes, Atemnot, Krämpfe und Schwäche.

    Nikotin: Meist Welpen sind von dieser Vergiftung betroffen, da siegerne achtlos weggeworfene Zigarettenfilter zerkauen/schlucken. Die Symptome dieser Vergiftung sind Muskelzittern, Speicheln, Erbrechen, Krämpfe, spätere Hirnlähmung und motorische Störungen.

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  2. #2
    angel_666
    Gast
    Giftige Zimmerpflanzen:

    Agave
    Alpenveilchen
    Azalee
    Bogenhanf
    Christusstern
    Chrysantheme
    Clivie
    Datura
    DieffenbachieEfeu
    Efeutute
    Einblatt
    Farne
    Fensterblatt
    Flamingoblume
    Geranie
    Gummibaum
    Hortensie
    Kolbenfarn
    Madagaskarpalme
    Oleander
    Passionsblume
    Philodendron
    Porzellanblume
    Purpurtute
    Schefflere
    Weihnachtsstern
    Zimmerkalla
    Wandelröschen

    Giftige Gartenpflanzen:

    Blauregen
    Buchsbaum
    Buschwindröschen
    Efeu
    Eisenhut
    Fingerhut
    Geißblatt
    Geißklee
    Ginster
    Goldregen
    Herbstzeitlose
    Hyazinthe
    Kaiserkrone
    Lupinien
    Maiglöckchen
    Mistel
    Mohnblume
    Narzissen
    Robenie
    Rhododendron
    Rittersporn
    Schlüsselblume
    Seidelbast
    Tulpen
    Wolfsmilch

    Giftige Wildpflanzen:

    Bärlauch
    Bilsenkraut
    Hahnenfuss
    Hundspetersilie
    Riesenbärenklau
    Schierling
    Schöllkraut
    Tollkirsche
    Wüterich

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  3. #3
    angel_666
    Gast
    Koffein/Cola etc. Auch stark koffeinhaltige Getränke (z.B. Kaffee oder Cola) können für Hunde giftig sein. Beim Abbau im Körper wird Theobromin gebildet. Die Vergiftungssymptome sind dieselben, wie bei der Schokolade(Erbrechen und Durchfall, im weiteren Verlauf Erregung, Zittern, Muskelkrämpfe, Lähmung der Hinterläufe, Delirium und plötzlicher Tod durch Herzversagen).

    Nachtschattengewächse (Kartoffeln, Tomaten, Auberginen, Paprika): Tomaten sind ein zweischneidiges Schwert. Die grünen Stellen enthalten Solanin, das auch der Mensch nicht zu sich nehmen sollte. Positiv an Tomaten ist der Inhaltsstoff Lycopins, da er krebshemmend wirkt. Bei ordentlichem Wegschneiden der grünen Stellen ist eine Tomate durchaus als gesund anzusehen. Rohe Kartoffeln enthalten an den grünen Stellen ebenfalls Solanin. Paprika sind bedingt geeignet; sie enthalten kein Solanin.

    Knoblauch in grossen Mengen: Knoblauch ist ein Zwiebelgewächs und daher in grossen Mengen für Hunde giftig. Toxische Dosis: Hunde: 5g/kg Körpergewicht ganzer Knoblauch oder 1.25 ml/kg Körpergewicht Knoblauchextrakt während 7 Tagen.

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  4. #4
    angel_666
    Gast
    Auberginen (roh): enthalten roh das Toxin Solanin, Darmbeschwerden, Schleimhautreizungen.

    Kohlsorten: Enthalten Stachyose und Raffinose sowie unverdauliche Oligosaccharide welche Blähungen verursachen. Roh gänzlich unverdaulich, gekocht nur sehr schlecht. Kohlpflanzen erhöhen das Risiko von Magendrehungen. Große Mengen führen zu Bauchkrämpfen.

    Walnüsse (unreif): Reife Walnüsse sind sehr gesund. Unreif hochgradig giftig.

    Konservierungsstoffe: E210 (Benzoesäure), E 211 (Natriumbenzoat), E 212 (Kaliumbenzoat) und E 213 (Kalziumbenzoat). Die Konservierungsmittel E210 (Benzoesäure), E 211 (Natriumbenzoat), E 212 (Kaliumbenzoat) und E 213 (Kalziumbenzoat) sind in Hunde- und Katzenfutter gesetzlich verboten. Für Katzen können bereits laut Ökotest 5 Promille tödlich sein. Die für den Menschen zugelassenen Konservierungsmittel finden sich in Fischsalat, aber auch in für Katzen so leckeren Leckerlis wie Krabben, Lachs und anderen Fischerzeugnissen.


    Xylit (Süßstoff): Dieser Süßstoff ist oft in vielen zuckerfreien Kaugummis, Bonbons und anderen Lebensmitteln enthalten. Xylit kann bei Hunden die Ausschüttung körpereigenen Insulins in das Blut deutlich steigern, so dass es bei den Hunden zu einem lebensbedrohlichen Abfall der Blutzuckerspiegels kommen kann. Die Wirkung tritt ca. 30 Minuten nach der Aufnahme von größeren Mengen xylithaltiger Süßwaren ein. Erste Symptome sind: Schwäche, Verlust der Koordinationsfähigkeit und Krämpfe. Es ist dann unbedingt erforderlich, dass der Hund sofort von einem Tierarzt behandelt wird. Weiterhin gibt es Hinweise auf Leberschäden bei Hunden durch Xylit, welche aber letztendlich noch nicht bestätigt sind. Die Tierschutzorganisationen plädieren an alle Tierbesitzer, ihren Lieblingen grundsätzlich keine Nahrungsmittel für Menschen zu verfüttern. Ebenso sollten xylithaltige Süßwaren nicht in der Wohnung offen herumliegen.



    Kastanien: Die grünen Schalen und auch die Kastanien selbst enthalten mehrere Substanzen (zum Beispiel Saponine, Glykoside), die, in entsprechender Menge aufgenommen, zu Vergiftungserscheinungen führen können. Angefangen bei Magen- und Darmerkrankungen mit Erbrechen und Durchfall bis hin zu zentralnervösen Symptomen, wie etwa Sehstörungen.

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