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  1. #1
    Bully-Welpe Avatar von Sebastian
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    41

    Ernährung Bulldogge Knoblauch ja oder nein

    Hallo
    Ihr lieben
    Ich brauche wieder eure Meinung,zu Knoblauch ich habe Oskar immer 1mal in der Woche 1 Knoblauchzehe ins Futter gegeben
    war alles super keine Zecke und die Verdaung war auch super habe dann mal aus versehen den Knoblauch weg gelassen, und
    ich merke die Verdaung ist nicht so wie es mit Knoblauch war,auch in der Zeit jetzt ohne Knoblauch hat er sich eine Mandel-
    entzündung mit Schnupfen geholt was er vorher nie hatte.Meinem Ehemann hat man auch gesagt Knoblauch ist nicht gut
    für Bulldoggen.
    Stimmt das oder nicht.
    Sebastian

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!

  2. #2
    Bully-Welpe
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    31

    Ja, zum Knoblauch, nur die Menge ist entscheidend...

    Hallo, es kommt auf die Dosis an, beim BARFEN verwendet man ja auch teilweise die tolle Knolle.

    HIer nachfolgend ein Artikel, der interessant sein dürfte.

    Immer wieder werde ich von Hundebesitzern angeschrieben mit der Intention, mich über die Gefahr der Fütterung von Knoblauch aufzuklären.

    Es gibt einige Studien, in denen festgestellt wurde, dass Zwiebelgewächse, insbesondere Zwiebeln und Knoblauch, für Hunde giftig sind. Die Meldung, dass Zwiebelgewächse für Hunde giftig sein könnten, wurde von vielen kritiklos übernommen und verbreitet, so dass zum Teil eine Hysterie besteht, was das Verfüttern von Zwiebelgewächsen an Hunde betrifft.

    Liest man sich die betreffenden Studien im Volltext durch (Lee et al., 2000; Hu et al., 2002; Yamato et al., 2003; Cope, 2005) , stellt man fest, dass alles nicht ganz so schwarz/weiß ist.

    Knoblauch, Zwiebeln und auch Bärlauch enthalten Sulfurverbindungen, die das Enzym Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (G6PD), das die Zellwände der roten Blutkörperchen schützt, vermindern können. Werden Oxidantien dem Körper zugeführt, überwältigen diese Oxidantien die antioxidativen Fähigkeiten der roten Blutkörperchen, die roten Blutkörperchen werden geschädigt und Heinzkörper gebildet. Setzt sich dieser Prozess ungehindert fort, kommt es durch die Verminderung der roten Blutkörperchen zur Anämie und das Tier könnte sterben. Das nennt man eine Heinzkörperanämie.

    In den Studien zu Zwiebeln entwickelten sich hämolytische Veränderungen nach Verabreichung von 15-30 g/kg Körpergewicht und eine toxische Wirkung erst nach Verabreichung von über 50 g/kg Körpergewicht (über 2 Tage) (Cope, 2005). In dieser Studie entwickelten die Hunde (5 Pekinesen) eine hämolytische Anämie. Eine weitere Studie (Yamato et al., 1998) hat festgestellt, dass einige orientalische Rassen besonders anfällig sind. Die in diesen Studien provozierten Anämien waren zudem noch reversibel.

    In der Studie zu Knoblauch (Lee et al., 2000) kam es zu „was aussah wie“ Veränderungen der roten Blutkörperchen erst nach Verabreichung von über 5 g/kg Körpergewicht, es entwickelte sich allerdings bei KEINEM der Tiere eine hämolytische Anämie. Auch diese Veränderungen der roten Blutkörperchen waren in kürzester Zeit reversibel. In einer weiteren Studie mit verschiedenen Knoblauchextrakten gab es Veränderungen der roten Blutkörperchen erst ab einer Menge von 1,5 ml/kg Körpergewicht. Offensichtlich spielt die Form des Knoblauchs - Extrakt, frisch, getrocknet - eine Rolle.

    In meinem Futterplan empfehle ich 3 x wöchentlich eine Knoblauchzehe für einen 30 kg Hund. Eine Knoblauchzehe wiegt etwa 3 g.
    Das sind 0,0001 % des Körpergewichts oder 0,1 g/kg Körpergewicht/3 x Woche.
    Oder auf die Woche bezogen 0,3 g/kg Körpergewicht.

    Vergleichen Sie bitte die „toxische“ Dosis von 0,5 % des Körpergewichts bzw. 5,0 g/kg Körpergewicht/täglich.
    Oder auf die Woche bezogen 35,0 g/kg Körpergewicht.

    Nach meinem Futterplan dürfte ein 30 kg Hund 3 Knoblauchzehen pro Woche oder anders ausgedrückt 9,0 g Knoblauch pro Woche erhalten.

    Toxisch wäre dagegen die mindestens 116-fache Menge – bei einem 30 kg Hund 350 Knoblauchzehen oder anders ausgedrückt 1.050,0 g Knoblauch pro Woche.

    Es ist nicht möglich, eine krankmachende Veränderung der roten Blutkörperchen bei der von mir empfohlenen Dosierung (oder sogar der 10-fachen Dosierung) herbeizuführen!
    Davon abgesehen ist es äußerst unwahrscheinlich, dass ein Hunde diese Menge an Knoblauch fressen würde.

    Die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Verabreichung von kleinen Mengen an Knoblauch überwiegen in diesem Fall.

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!

  3. #3
    Bully-Welpe Avatar von Sebastian
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    Hallo
    Danke für den Artikel,ich gebe ihm 1-2 Knoblauchzehen,
    in der Woche mehr nicht.
    Sebastian

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  4. #4
    Administrator Avatar von Tina77
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    Wie hat Paracelsius mal gesagt: "Die Menge macht das Gift"
    Eine Knofizehe pro Woche ist kein Problem

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    LG, Tina mit Nero und Mia

  5. #5
    Udo
    Udo ist offline
    canis et homo sapiens sapiens therapeuticus Avatar von Udo
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    Knoblauch zum Schutz des Herzens, auch ein Irrglaube?

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    UDO <3 & Betty

  6. #6
    Bully-Medicus honoris causa
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    Zitat Zitat von Udo Beitrag anzeigen
    Knoblauch zum Schutz des Herzens, auch ein Irrglaube?
    Knoblauch ist blutdrucksenkend, somit wird auch das Herz entlastet. Ist also KEIN Irrglaube.

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  7. #7
    Udo
    Udo ist offline
    canis et homo sapiens sapiens therapeuticus Avatar von Udo
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    Na dann Nüsse verworfen und einmal die Woche Knoblauch rein

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    UDO <3 & Betty

  8. #8
    0401
    Gast
    Knoblauch ist auch gut für die Blutgerinnung

    Und wirkt seeeeehr schnell.

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  9. #9
    Udo
    Udo ist offline
    canis et homo sapiens sapiens therapeuticus Avatar von Udo
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    Gab grad Gans mit Blattspinat, Johannisbeeren und Knoblauch. Geb ich jetzt jeden Sonntag und bin gespannt ob ich etwas bemerken kann

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    UDO <3 & Betty

  10. #10
    Bully-Medicus honoris causa
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    Gans?! - Ja ist denn schon Weihnachten?

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