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  1. #1
    Bully-Neuling Avatar von Daria
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    Frage Verunsichert...

    Guten Abend zusammen!

    Wie bei so vielen Dingen hat sich in Sachen Ernährung seit meinem letzten WegBegleiter vor fast 20 Jahren viel getan.
    Bobby habe ich damals mit Frolic und auf Rat unseres Tierarztes mit nem Vollkornbrot samt Leberwurst ernährt. Immerhin wurde er bei voller Gesundheit 17 Jahre alt.
    Nun sind wir halt nicht mehr in den 80er und 90er Jahren und das Internet hält 1001 Information parat.
    Da ich das Barfen für unsere Lebensumstände für zu aufwendig halte, hatte ich an hochwertiges getreidefreies Futter gedacht.

    Plötzlich lese ich diesen Artikel:
    Hundedomestizierung: Hund mehr Vegetarier als Wolf - Spektrum der Wissenschaft

    Zitat:
    Das Ergebnis spricht stark dafür, dass der Wolf – parallel zum Menschen – seinen Geschmack für pflanzliche Nahrung entdeckte: Die von Axelsson und Kollegen ermittelten Gene legen nahe, dass das Verdauungssystem der Hunde stärker als das des Wolfs auf den Abbau pflanzlicher Stärke optimiert ist. Das Erbgut der Hunde enthält deutlich mehr Sequenzen, die ein bestimmtes Enzym – Alpha-Amylase – kodieren, das für den Abbau pflanzlicher Stärke notwendig ist, so dass dieses beim Hund stärker exprimiert wird als bei seinem wilden Vorfahren. Eine bestimmte Variante des Gens für Maltase-Glukoamylase, ein Enzym, das für den weiteren Abbau der Stärke notwendig ist, fanden die Wissenschaftler sogar ausschließlich im Genom der untersuchten Hunde. Das durch diese Variante kodierte Enzym wurde in einer vergleichbaren Ausprägung bisher lediglich bei Pflanzenfressern wie Hasen und Kühen oder Allesfressern wie der Ratte gefunden – nie jedoch bei Fleischfressern.
    Nun bin ich echt verunsichert und habe keine Ahnung mehr wie ich Paula später füttern soll. Schließlich wünschen wir uns ja nichts mehr als das ihr Bedarf gut gedeckt ist und sie ein möglichst langes und glückliches Hundeleben vor sich hat.

    Erstmal werden wir das Futter weiter geben was sie bislang hatte.... Aber was dann.
    War das Leberwurst Brot evtl. Doch gar nicht so falsch?

    Liebe Grüße Daria

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    Geändert von Daria (18.12.2016 um 21:42 Uhr) Grund: Fehler

  2. #2
    Bully-Neuling Avatar von Daria
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  3. #3
    Herminatorin Avatar von BullyMom
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    Hallo,

    die Überschrift des Artikels ist nicht ganz so passen, denn die Studie zeigte lediglich, dass Hunde KH verwerten können. Das sagt nichts darüber aus, wie gut oder schlecht dies für den Organismus ist. Allerdings wurde die Studie dann noch einmal aufgegriffen und einiges doch widerlegt. Also würde ich das nicht so überbewerten.

    Fakt ist, dass der Hund immer noch ein Fleischfresser ist. Das zeigen Gebiss und Der Verdauungstrakt. Zumal Getreide im Verdacht steht Allergien zu fördern. Hinzu kommt, dass genverändertes Getreide (was ja nun heute leider überwiegend verarbeitet wird) das Krebsrisiko fördern soll. Des Weiteren fördern KH das Risiko, dass der Hund an Diabetes erkrankt. Auch dem Pankreas kommt das Getreide nicht zu gute.

    Der Hauptbestandteil eines Futters sollte Fleisch sein!

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    LG Simone, Sascha, Kinder und last but not least Hermann



    Hermans Devise lautet "man kann ALLES essen, die Frage ist nur wie es schmeckt!"
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    http://www.hundefuttertests.org/
    http://propolis.heilen-mit-naturheil...e/krankheiten/


  4. #4
    Bully-Medicus honoris causa
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    Ich ordne solche Berichte/Studien für den Laien als äußerst verwirrend und gefährlich ein. Somit schließe ich mich meiner Vorschreiberin in allen Punkten an. Fakt ist, dass der Hund kein Huhn ist, was wiederum impliziert, dass er niemals zum Körnerfresser mutieren wird. Wie man zwischenzeitlich klar erkennen kann, werden Allergien in den meisten Fällen durch Getreide, sowie chemische Stoffe (Spot on's gegen Zecken usw.) hervorgerufen. Kommt hinzu, dass unsere Hunde - und das zieht sich durch fast alle Rassen - hochgradig überzüchtet sind, was sie nicht gerade widerstandsfähiger macht. Leider kenne ich Hunde mit Allergien nur zu gut (bei meinem Hund handelte es sich um eine erbliche Anlage) und ich füttere aus all meinen negativen eigenen Erfahrungen heraus, ausschließlich getreidefrei. Bis dato hat sich meine Vorsicht absolut bewährt. Mir persönlich sind Versuche zu riskant und ich würde sie auch niemals empfehlen.

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  5. #5
    Bully-Fanatiker Avatar von Fadenelse
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    Ich schließe mich beiden an!

    Und ab und an darf ja trotzdem mal ne Leberwurstschnitte im Napf landen wenn er es verträgt

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    Liebe Grüße! Susi & Günni

  6. #6
    Bully-Medicus honoris causa
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    Zitat Zitat von Fadenelse Beitrag anzeigen

    Und ab und an darf ja trotzdem mal ne Leberwurstschnitte im Napf landen wenn er es verträgt

    Ich persönlich bin auch gegen das Leberwurstbrot. Zu viele Gewürze, zu viel Salz, Fett, Hefe und Getreide. Und noch dazu die Frage "warum?". Bei mir gibts Leberwurst ausschießlich in Notfällen und zwar als 'Tablettenummantelung'. Ansonsten bekommt Hund nur, was für Hund Sinn macht. Eis, Kuchen, Wurst- und Marmeladenbrote ect. fallen da gänzlich raus. Julchen freut sich über eine Apfelschnitze und ein Stückchen Karotte zum knabbern. Das ist für sie ein gesundes Leckerli und bringt genauso viel Glückseligkeit, wie ungesundes Zeug. Übrigens: Meine Hunde vor 30 Jahren haben auch keine Lebensmittel für Menschen bekommen.

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  7. #7
    Bully-Spezialist Avatar von Orentelori
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    Das sehe ich wie Pauletta und stimme dem voll zu.

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    Liebe Grüße von Ulrike, Familie und natürlich von Yoda!Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.(Friedrich II. der Große)

  8. #8
    Bully-Neuling Avatar von Daria
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    Übrigens: Meine Hunde vor 30 Jahren haben auch keine Lebensmittel für Menschen bekommen.
    Von uns damals auch nicht... wie gesagt ausser auf Anraten unseres damaligen Tierarztes das Leberwurstbrot!
    Fakt ist, dass der Hund immer noch ein Fleischfresser ist. Das zeigen Gebiss und Der Verdauungstrakt. Zumal Getreide im Verdacht steht Allergien zu fördern. Hinzu kommt, dass genverändertes Getreide (was ja nun heute leider überwiegend verarbeitet wird) das Krebsrisiko fördern soll. Des Weiteren fördern KH das Risiko, dass der Hund an Diabetes erkrankt. Auch dem Pankreas kommt das Getreide nicht zu gute.
    Genau das hat mich ja letztlich geschockt... schließlich waren diese Untersuchungen ja zum Teil aus der Diabetes Forschung beim Hund.... eine genaue Quellenliste ist vor allem bei dem 2. Link angegeben.
    Was mir fehlt ist eine echte Studie oder irgendetwas belastbares was gegen positive Enflüsse durch Getreide spricht.
    Als medizinerin bin ich gewohnt mich durch Fachliteratur zu kämpfen und zu recherchieren... aber gefunden habe ich ausschließlich Studien die gegen diese "Wahrheit" sprechen. Nur ein Gedankenexperiment... sind wir dieser Einfachen Gleichung auf den Leim Gegangen Hund =Wolf=Fleisch? Und waren dann geneigt der Industrie ( Wolfsblut und Konsorten ) Glauben zu schenken? Sind die Fakten die wir für Fakten halten eher Trugschlüsse?
    Kulturfolger Hund.... die Theorie hat was und zu meinem Erschrecken finde ich nur aktuelle Studien die den Schluss nahe legen das Kohlenhydrate durchaus dem Hund nutzen können... Was die Gen Geschichte angeht... das macht mich auch skeptisch! Und ich werde wohl auch unseren Hund mit tollem Futter verwöhnen.
    Das die Stiftung Warentest ganz klar schreibt das die ablehnende Haltung gegenüber Getreide überholt ist hat mich ja erst auf die Idee gebracht auch meine Glaubenssätze ( Getreide = doof für Wuff) zu verifizieren.

    Mal sehen was wird... solange gehe ich auf nummer sicher und verfütter lieber mal ohne Getreide ... lach

    Liebe Grüße Daria

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  9. #9
    Herminatorin Avatar von BullyMom
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    Naja. SWT würde ich da nicht vertrauen Das sind rein analytische Tests. Da testen keine Biologen und keine Tierärzte. Das sind Chemilaboranten und Chemiker. In wie weit diese etwa über die ernährungstechnischen Bedürfnisse des Hundes sagen können, weiß ich nicht.

    Auf der anderen Seite sollte man sich eben fragen, welchen Nutzen ein Fleischfresser aus Getreide oder generell KH zieht. Getreide beinhaltet kaum Nährstoffe. Energie zieht der Hund aus Fett. Hinzu kommt, dass bei Bedarf Proteine in KH umgewandelt werden können. Wieso sollten KH dann notwendig sein?

    Und zu der Diabetessache: Mein Mann ist Typ 1 Diabetiker. Optimal sollte er sich überwiegend von Gemüse und Salat ernähren. KH nur in mehreren kleinen Mengen zu sich nehmen. Fleisch sollte bei niedrigem Blutzucker nur in Kombi mit KH eingenommen werden, weil der Körper sonst Proteine in KH umwandelt. Man sollte sich auf "gute" Kohlehydrate konzentrieren, wie etwa Naturreis, Obst oder eben Vollkornprodukte. Und wir sind Allesfresser. Wenn einem Menschen schon zu beachten KH-Genuss geraten wird, wieso sollte man denn dann einem fleischfressenden Diabetiker KH geben?

    Dann muss man bedenken dass Hundefutter - die Getreide enthalten - in den seltensten Fällen "gute" Kohlehydrate enthalten. Mais, Weizen etc. Und da wird auch nicht das Getreide eingesetzt, dass wir so zu uns nehmen, sondern meist Abfälle. Also führt man dem Fleischfresser Abfälle - eines ohnehin nährwertlosem KH-Lieferanten -zu.

    Macht für mich keinen Sinn

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    LG Simone, Sascha, Kinder und last but not least Hermann



    Hermans Devise lautet "man kann ALLES essen, die Frage ist nur wie es schmeckt!"
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    http://www.hundefuttertests.org/
    http://propolis.heilen-mit-naturheil...e/krankheiten/


  10. #10
    Bully-Neuling Avatar von Daria
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    die Überschrift des Artikels ist nicht ganz so passen, denn die Studie zeigte lediglich, dass Hunde KH verwerten können. Das sagt nichts darüber aus, wie gut oder schlecht dies für den Organismus ist.
    Ich bin überzeugt, dass letztlich genau dass eine gute Fragestellung ist! Denn darüber gibt es letztlich kaum Erkenntnisse... hinzu kommen die Erfahrungswerte von Hundehaltern, die Allergie geplagt sind!
    Letztlich werden wohl zumindest die europäischen Hunderassen ihren Energiebedarf aus Getreide decken können.... ein Mensch kann das auch eine Zeit lang mit Schokolade :-) nur gut ist das auf die Dauer bestimmt nicht... Lach
    Ist super interessant sich das alles mal durch zu lesen... Und es verwundert schon wie hart und überzeugt da Glaubenskriege der Heimtier Fütterung gefochten werden. Und das auf der Basis von Pseudo Wissen.

    Letztlich kann man aus meiner Sich nur versuchen den Hund nach bestem Wissen und Bauchgefühl ausgewogen zu ernähren.... Geht uns Menschen ja nicht anders. Paleo Food, Vegan, Vegetarisch, Frutarier fast Food Junkies und alle glauben es im Griff zu haben und den Stein der Weisen endeckt zu haben.

    Für mich habe ich im Moment klar das es offenbar keine gesicherten Ergebnisse gibt und selbst wenn... sind sie nicht von Monitär geprägten Forschungen zu unterscheiden. Gefühlt sind die meisten Forschungsergebnisse Futtermittel Firmen finanziert...
    Ich fühle mich aber auch mit einer Fleischfresser Variante für unser Mädel am wohlsten.

    Heute hat uns die Familie bei der Paula noch lebt uns ein tolles Video geschickt wie der Welpe mit seiner Mutter spielt. zum dahin schmelzen.... Wir freuen uns riesig auf Sie :-)

    Danke für Eure Kommiˋs da waren viele Dinge bei die zum nachdenken anregen. So macht Diskussion Spaß!

    Tolles Forum :-) Danke

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