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  1. #1
    Bully-Welpe Avatar von lotte100
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    22

    Rat in der Erziehung von einem Welpen/Aggressiv

    Also vorab, ich gebe Lotte nie ab und denke hier bekomme ich einen guten Rat .
    Lotte hat so dreimal am Tag einen Ausraster, d.h. sie wird richtig wild und wenn ich sage aus, geht sie auf mich los.
    D.h. sie geht mich richtig an und versucht zu beißen, ein richtiger Machtkampf!

    Habe schon alles mögliche versucht:

    Sie mit Ihrem Spielzeug abzulenken.

    Sie auf die Seite gelegt, damit sie sich unterwirft.

    Sie links liegen gelassen, d.h. ich habe das Spiel beendet.

    Sie aus meinem Zimmer geschickt, damit sie sich beruhigt, aber alles ohne Erfolg!

    Nun meine Frage, wie geht man in so einer Situation am Besten mit einer Bulli Dame um oder wie habt Ihr

    das gemacht!

    Hatte vorher schon einige Rassen Rottweiler , Bordeaux Dogge, aber jede Rasse ist anders und ich möchte da

    gerne drauf eingehen

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!

  2. #2
    Bully-Welpe Avatar von lotte100
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    Lotte ist jetzt 6 Monate, aber vielleicht ist das auch typisch für die Rasse ?

    Sie mag überhaupt kein NEIN, auch wenn sie gerade mal an einem Schrank rum kaut oder aus dem Stand mal auf den Wohnzimmertisch springt

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!

  3. #3
    Bully-Fanatiker Avatar von Kingston Spike
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    Geduld, Geduld und nochmal Geduld !!! Und immer wieder Aus, Nein und Pfui !!! Und wenn es an den Nerven zehrt. Ihr schafft das, denn wir haben das alle durch. Mit liebevoller Konsequenz bis es euch aus den Ohren kommt. Und eines Tages, schwups , ist es vorbei !!! Und nicht aufgeben !!!

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!




    ​Ohne Dich - Zwei Worte so leicht zu sagen und doch unendlich schwer zu ertragen.

    Kingston Spike 14.8.2010 - 27.9.2014





  4. #4
    Bully-Senior Avatar von Bullidiva
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    4.099
    Bitte, Bitte den Hund nicht auf die Seite werfen damit er sich unterwirft. Was soll das bringen ausser den Hund noch verrückter zu machen. Das ist total veraltet und du erreichst damit gar nichts.

    Du hast da eine EB in der absoluten Sturm und Drangzeit. Sie versucht jetzt ihren Dickkopf ( den wir ja alle so lieben und wegen dem ja plötzlich alle eine haben wollen) durchzusetzen und das bekommst du nicht damit geregelt das du sie unterdrückst.

    Lies dir das mal durch, vielleicht hilft es schon ein bisschen zu verstehen was grad bei deinem Hund los ist:
    Die Wolfsstunde bei Junghunden

    Es beschreibt ein Verhalten , dass die meisten Junghundebesitzer kennen, plötzlich fängt der Hund an, mit einem zu spielen und beim Spiel dreht er immer wie mehr auf, er beisst auch heftiger und vor allem, er ist vollständig unansprechbar.
    Dieser Spuk hält in der Regel höchstens eine Stunde, dann hat sich der Junghund beruhigt und legt sich auch meist schlafen.
    Das Verhalten des Junghundes in der Wolfsstunde ist gut erklärbar und es gibt Tricks wie man sie vermeiden kann und gute Ratschläge, wie man mit ihr umgeht.
    Wenn man einen jungen Welpen zu sich ins Haus nimmt, ist zuerst einmal alles unbekannt für ihn und er muss alles kennen lernen, inklusive unser Verhalten , unseren Tagesrhythmus und unseren sozialen Umgang mit ihm.
    Dies bringt das Gehirn eines Welpen auf Überstunden, zuerst so heftig, dass er mit viel Schlafen darauf reagiert, was sowieso natürlich ist, z.B. verbringen Wolfswelpen mit ca. 8 Wochen viel Zeit ausserhalb der Höhle, vorher sind sie hauptsächlich drinnen, also auch sie erleben plötzlich eine neue Welt.
    Mit der Zeit kennt der Welpe , der inzwischen ein Junghund ist, unser menschliches Verhalten und die Umgebung recht gut und dann hat er plötzlich einen Überschuss, sein Gehirn ist nicht mehr so gefordert, im Gegenteil, es ist unterbeschäftigt.
    Dies führt dazu, dass der Junghund plötzlich eine Menge überschüssiger Energie hat und die muss er irgendwie loswerden.
    Es kommt zur Wolfsstunde.

    Man kann der Wolfsstunde vorbeugen.
    Normalerweise kommt sie immer wieder zu ähnlichen Zeitpunkten, gerne Abends.
    Wenn man weiss, wann ungefähr die Gefahr einer Wolfsstunde ansteht, kann man den Junghund gezielt vorher beschäftigen, dabei ist vor allem Abwechslung wichtig, denn man arbeitet schliesslich auch gegen einen Energieüberschuss der aus Gewohnheiten entsteht.
    Es bieten sich Nasenspiele, Denkspiele aber auch ganz profane Sachen wie Nagesachen etc an, wichtig ist nur, dass man die Energie ableitet.
    Wenn man versucht gezielt gegen die Wolfsstunde zu arbeiten, gewinnt man eine gewisse Erfahrung im Erkennen, wann der eigene Hund nicht genügend stimuliert worden ist und das ist ein Vorteil für beide, Hund und Menschen.

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    Liebe Grüsse von Martina und den Bullymädels

    Manchmal rede ich mit mir selbst. Und dann lachen wir beide.

  5. #5
    Herminatorin Avatar von BullyMom
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    Mannheim
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    5.356
    Sorry, ich musste schmunzeln. Als Hermchen ein Junghund war hatte ich auch ne Zeit in der ich dachte "das gibts doch nicht! So ein Knallkopf"

    Nein, wegschieben, umdrehen, ignorieren etc hat alles nix gebracht. Im Gegenteil. Es hat ihn noch wilder gemacht. Aber ich kann Dir auch sagen, dass es von heute auf morgen aufhörte.

    Martina, hat mir damals das mit der Wolfsstunde geschrieben. Darauf habe ich dann auch die Zeiten geachtet und mich dann gezielt zu der Uhrzeit mit ihm beschäftigt. Er war dann zwar als noch Krawall gebürstet, aber er war leichter zu beruhigen. Gerangelt haben wir immer noch, aber in Kombination mit Abbruchsignal üben.

    Wie gesagt irgendwann (ich weiß gar nicht mehr genau wie alt er war) hat es dann von heute auf morgen aufgehört.

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    LG Simone, Sascha, Kinder und last but not least Hermann



    Hermans Devise lautet "man kann ALLES essen, die Frage ist nur wie es schmeckt!"
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    http://www.hundefuttertests.org/
    http://propolis.heilen-mit-naturheil...e/krankheiten/


  6. #6
    Bully-Medicus honoris causa
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    Paula hatte keine Wolfstunde - eher die "Sch(L)afstunde" . Dafür hatte Julchen aber die WEHRWOLFstunde... Sie war soooo klein, aber voller fiesen Überraschungen. Und ab und an rast sie heute noch durch die Wohnung wie eine Bekloppte. Macht nix, nach ein paar Sekunden ist der Spuk vorbei.

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  7. #7
    Udo
    Udo ist offline
    canis et homo sapiens sapiens therapeuticus Avatar von Udo
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    Guten Morgen, ich denken mehr als Geduld und liebevolle Konsequenz kann Mann nicht sagen
    Die "Methode" den Hund zu unterwerfen finde ich persönlich ganz, ganz schlimm. Die Beziehung zum Hund wird dadurch meiner Meinung nach völlig durcheinander gebracht und wirkt sich nicht zum Positiven auf die weitere Arbeit aus. Vielleicht hilft dir das Buch: Calming Signals von Turid Rugas weiter? Ich fand es als Ersthundebesitzer sehr informativ und hilfreich..... Und .... Durchhalten, es geht vorbei.... Kommt aber immer mal wieder zurück

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    UDO <3 & Betty

  8. #8
    Bully-Welpe Avatar von Liz Sparkles
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    Habt ihr evt. einen Kennel (Käfig - böses Wort oder Transportbox) wo du sie mal für ein paar Minuten rein tun könntest damit sie zur Ruhe kommt?

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  9. #9
    Bully-Welpe Avatar von Liz Sparkles
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    Bad Vilbel, Germany
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    97
    Sam ist jetzt genau 5 Monate alt, uns steht das alles also noch bevor. Ich schließe mich also mal an und bin gespannt was noch so für Tipps gegeben werden

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  10. #10
    Bully-Welpe Avatar von lotte100
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    Super Beitrag, sehr interessant Bericht

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