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  1. #21
    Gnadenhof Hazienda "Irisbichl" Avatar von 0401
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    Also so verallgemeinern kann man nicht. Das funktioniert schon. Man muss sich halt drauf einstellen und einlassen. Ich hab mir noch nie einen Hund nach seinen Rasseeigenschaften ausgesucht.

    Ich hatte nen Schäfer-Labrador-Irgendwas-Mix, nen Boxer-Schnauzer-Mix, nen Rafeiro und nun Bulle. Man muss sich halt drauf einlassen, dann funktionierts auch. Dann braucht man auch keinen Hundepsychologen. Und auch nicht zig Leute die zig Artikel schreiben.

    Ich denk die gute Mischung machts. An den richtigen Stellen konsequent sein, aber auch mal fünfe gerade sein lassen und seinen Hund verstehen. Dann klapps auch

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    LG Iris

  2. #22
    Bully-Medicus honoris causa
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    Ich kann Iris nur zustimmen. Zumal ich ja auch schon unterschiedliche Rassen hatte und ganz klar sagen muss, dass JEDE Rasse ihre eigene Liebenswürdigkeit hat! Und dass man auch sehr voreingenommen sein kann... Beispielsweise wollte ich NIE einen Rottweiler, bis ich meine Maus kennenlernte, bzw. die Mutterhündin - eine Seele von Hund. Bis dahin war ich total auf Boxer fixiert und hätte mir nie eine andere Rasse für mich vorstellen können. Gut, dass mein damaliger Boxerzüchter dann auf Rottweiler umgestellt hat. Paula war dann mein Traumhund den ich in einer kleinen Hundebroschüre gesehen hatte und sofort hin und weg war. Wobei bei mir da eher der Knuddelinstinkt vorherrschte, denn die Rasse kannte ich persönlich ja noch gar nicht, nur eben aus den üblichen Beschreibungen . Und Julchen erschien mir als praktische Kleinausgabe , was sie aber gar nicht ist, sondern eben dem Charme ihrer Rasse entsprechend, der gleichzeitig gekonnt die Körpergröße ignoriert . Vom Wesen waren ALLE meine Hunde echte Schätze, wobei auch ALLE eine konsequente Erziehung brauchten - der Zwerg in der Reihe ganz besonders. Sicher gibt es Unterschiede, aber gerade diese Unterschiede sind absolut erfahrenswert. Und liebenswert. Sogar der Dackel meiner Eltern, den ich später quasi übernehmen durfte. Ein echter "Saubazi" - aber ich hab ich so geliebt.

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  3. #23
    Bully-Rüpel Avatar von Papercut
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    Einspruch!

    Ihr zwei Beiden besitzt vielleicht die Fähigkeit euch auf eine Vielfalt von verschiedenen Charakteren und Anlagen ausrichten zu können, aber das einfach so auf alle andere Halter zu übertragen finde ich nicht richtig. Heutzutage nicht mehr. Früher, als man sich entschlossen hat einen Hund anzuschaffen weil man eben einen HUND wollte schon, aber heute wo ein Hund Statussymbol, Peergroup-Magnet, Statement, Sportgerät, Selbstverwirklichung oder Deko ist wurde das obsolet. Und von meinem subjektivem Gefühl her hat sich da einiges verschoben. Es gab so Leute schon immer.. nur heute sind es mehr. Vielleicht sind sie sogar in der Mehrheit. Hier in der Stadt jedenfalls habe ich ganz stark das Gefühl.

    Abgesehen davon, dass ich das an mir selber sehe (Terrier zum Beispiel liegen mir garnicht, die finde ich selbst wenn sie hier nur zu Besuch sind nach spätestens 2 Tagen extrem nervenaufreibend, da kann ich versuchen noch so aufgeschlossen zu sein so einen typischen Vertreter kann ich mir beim besten Willen nicht in meinem Leben dauerhaft vorstellen), kenne ich sehr viele Leute von meinen Hunderunden die mit ihrem Hund/ihrer Hundewahl sehr schlecht bedient sind und bei denen ein Blick in die Standards was das Wesen betrifft wirklich nicht geschadet hätte. Wieso kauft sich eine hüftkranke, cholerische Dame einen Border Collie? Wieso schafft sich eine fragile, unstete und faule Person einen Malinois/Husky-Mix an?

    Ein sehr netter älterer Herr begegnet mir manchmal mit seinem Chow-Chow. Er hat ihn aus der Familie übernommen. Die Erstbesitzer hatten ihn damals gekauft um Gesellschaft im Laden zu haben. Die haben ernsthaft einen Chow-Chow gekauft als Gesellschaftshund für einen Laden mit starkem Durchgangsverkehr und sich dann gewundert wieso der Hund nicht zur Ruhe kommt wenn dort nahezu den ganzen Tag Betrieb ist.


    Dieses auf einen Hund frei einlassen wollen und können ist ein Wesenszug den der Mensch mitbringen muss. Und das kann nicht jeder.

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  4. #24
    Gnadenhof Hazienda "Irisbichl" Avatar von 0401
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    Kann ich so nicht unterschreiben. Ich kenn viel mehr Hundehalter die einen Mischling aus dem Tierschutz haben, als Hundehalter mit einem Rassehund.

    Vielleicht ist das hier noch anders. Regensburg ist ja keine Großstadt und eher ländlich.

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    LG Iris

  5. #25
    Bully-Spezialist Avatar von Orentelori
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    Zitat Zitat von Papercut Beitrag anzeigen
    Einspruch!

    Ihr zwei Beiden besitzt vielleicht die Fähigkeit euch auf eine Vielfalt von verschiedenen Charakteren und Anlagen ausrichten zu können, aber das einfach so auf alle andere Halter zu übertragen finde ich nicht richtig. Heutzutage nicht mehr. Früher, als man sich entschlossen hat einen Hund anzuschaffen weil man eben einen HUND wollte schon, aber heute wo ein Hund Statussymbol, Peergroup-Magnet, Statement, Sportgerät, Selbstverwirklichung oder Deko ist wurde das obsolet. Und von meinem subjektivem Gefühl her hat sich da einiges verschoben. Es gab so Leute schon immer.. nur heute sind es mehr. Vielleicht sind sie sogar in der Mehrheit. Hier in der Stadt jedenfalls habe ich ganz stark das Gefühl.

    Abgesehen davon, dass ich das an mir selber sehe (Terrier zum Beispiel liegen mir garnicht, die finde ich selbst wenn sie hier nur zu Besuch sind nach spätestens 2 Tagen extrem nervenaufreibend, da kann ich versuchen noch so aufgeschlossen zu sein so einen typischen Vertreter kann ich mir beim besten Willen nicht in meinem Leben dauerhaft vorstellen), kenne ich sehr viele Leute von meinen Hunderunden die mit ihrem Hund/ihrer Hundewahl sehr schlecht bedient sind und bei denen ein Blick in die Standards was das Wesen betrifft wirklich nicht geschadet hätte. Wieso kauft sich eine hüftkranke, cholerische Dame einen Border Collie? Wieso schafft sich eine fragile, unstete und faule Person einen Malinois/Husky-Mix an?

    Ein sehr netter älterer Herr begegnet mir manchmal mit seinem Chow-Chow. Er hat ihn aus der Familie übernommen. Die Erstbesitzer hatten ihn damals gekauft um Gesellschaft im Laden zu haben. Die haben ernsthaft einen Chow-Chow gekauft als Gesellschaftshund für einen Laden mit starkem Durchgangsverkehr und sich dann gewundert wieso der Hund nicht zur Ruhe kommt wenn dort nahezu den ganzen Tag Betrieb ist.


    Dieses auf einen Hund frei einlassen wollen und können ist ein Wesenszug den der Mensch mitbringen muss. Und das kann nicht jeder.
    Also, ich finde, du hast Recht. Sooo oft sehe ich hier Leute, die einfach nicht zu ihrem Hund und umgedreht passen. Genau, wie du es beschreibst. Da sind die wenigsten, die sich so wie du Iris oder du Usch darauf einstellen. Und ich habe mich schon bewusst auf einen Bully engestellt, weil das die für mich und meine Familie idealste Hunderasse ist, vom Grundcharakter UND vom Aussehen her.

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    Liebe Grüße von Ulrike, Familie und natürlich von Yoda!Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.(Friedrich II. der Große)

  6. #26
    Bully-Medicus honoris causa
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    Zitat Zitat von Papercut Beitrag anzeigen
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    Ihr zwei Beiden besitzt vielleicht die Fähigkeit euch auf eine Vielfalt von verschiedenen Charakteren und Anlagen ausrichten zu können, aber das einfach so auf alle andere Halter zu übertragen finde ich nicht richtig. Heutzutage nicht mehr. Früher, als man sich entschlossen hat einen Hund anzuschaffen weil man eben einen HUND wollte schon, aber heute wo ein Hund Statussymbol, Peergroup-Magnet, Statement, Sportgerät, Selbstverwirklichung oder Deko ist wurde das obsolet. Und von meinem subjektivem Gefühl her hat sich da einiges verschoben. Es gab so Leute schon immer.. nur heute sind es mehr. Vielleicht sind sie sogar in der Mehrheit. Hier in der Stadt jedenfalls habe ich ganz stark das Gefühl.

    Abgesehen davon, dass ich das an mir selber sehe (Terrier zum Beispiel liegen mir garnicht, die finde ich selbst wenn sie hier nur zu Besuch sind nach spätestens 2 Tagen extrem nervenaufreibend, da kann ich versuchen noch so aufgeschlossen zu sein so einen typischen Vertreter kann ich mir beim besten Willen nicht in meinem Leben dauerhaft vorstellen), kenne ich sehr viele Leute von meinen Hunderunden die mit ihrem Hund/ihrer Hundewahl sehr schlecht bedient sind und bei denen ein Blick in die Standards was das Wesen betrifft wirklich nicht geschadet hätte. Wieso kauft sich eine hüftkranke, cholerische Dame einen Border Collie? Wieso schafft sich eine fragile, unstete und faule Person einen Malinois/Husky-Mix an?

    Ein sehr netter älterer Herr begegnet mir manchmal mit seinem Chow-Chow. Er hat ihn aus der Familie übernommen. Die Erstbesitzer hatten ihn damals gekauft um Gesellschaft im Laden zu haben. Die haben ernsthaft einen Chow-Chow gekauft als Gesellschaftshund für einen Laden mit starkem Durchgangsverkehr und sich dann gewundert wieso der Hund nicht zur Ruhe kommt wenn dort nahezu den ganzen Tag Betrieb ist.


    Dieses auf einen Hund frei einlassen wollen und können ist ein Wesenszug den der Mensch mitbringen muss. Und das kann nicht jeder.



    Einspruch abgelehnt!

    Schließlich ging es hier um RASSEN und nicht um paranoide, menschliche Verhaltensweisen. Auch nicht um "wer passt zu wem". Damit muss sich jeder Einzelne selbst auseinandersetzen. Und ein bisschen Nachdenklichkeit schadet nicht nur beim Autokauf, sondern es schadet auch nicht bei der Anschaffung eines Hundes! Dass dies zwischenzeitlich nicht mehr unbedingt die Regel ist... und die diesbezügliche Orientierung eine gänzlich schwachsinnige Richtung annimmt... ist leider richtig. Hat allerdings mit den Wesenszügen und Eigenarten der unterschiedlichen Rassen an sich, so ganz und gar nichts zu tun.


    Und aus diesem Aspekt heraus, muss ich in der Tat sagen, dass JEDE Rasse liebenswert ist - auch der Terrier, ganz gleich ob er zu mir passt, oder nicht.

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  7. #27
    Gnadenhof Hazienda "Irisbichl" Avatar von 0401
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    Genau.

    Und das schöne ist ja: es gibt für jeden Menschen auch den richtigen Charakter.

    Jemand der total gerne ganz viel mit seinem Hund macht, für die gibts quirlige Rassen, ich bin durch Bulle darauf gekommen, dass es auch ruhiger geht. Meine Radfahrfreundin mit Sammy (Windhundmix) könnte mit Bulle jetzt nicht sooooooo viel anfangen...und für eine aktive Familie mit Kindern ist der Terrier wieder gar nicht schlecht.

    Jemand, der gerne Mantrailing macht oder Rettungsstaffel, dafür wär der Bulldog nix (auch wenns Ausnahmen gibt). Und von daher gibts doch eigentlich für jeden den passenden Hund. Und zumindest in meinem Umfeld sind alle Hundeliebhaber. Deswegen wird das Tier auch nicht überanstrengt. Im Prinzip geht da jeder mehr oder weniger zur Arbeit, da fällt ein Stundenplan für den Hund doch von Haus aus flach.

    Ich möchte ja nicht sagen dass es die Menschen, um die es im Artikel geht, nicht gibt, aber braucht man wirklich zu jedem Thema zig Aufsätze?

    Ich sag nur "lalalalala lilililili"...

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    LG Iris

  8. #28
    Bully-Spezialist Avatar von Orentelori
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    Iris, ich finde, dann aber, dass eure Aussagen, von dir und Sini, gar nicht so weit auseinander liegen. Im Grunde bedeutet es doch, dass jeder den zu sich passenden Hund finden kann, man sich aber entsprechend Gedanken dazu machen sollt, welcher denn zu einem passen könnte. (So nach dem Motto: wer Agility liebt, für den ist ein Bulldog nichts...).

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    Liebe Grüße von Ulrike, Familie und natürlich von Yoda!Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.(Friedrich II. der Große)

  9. #29
    Gnadenhof Hazienda "Irisbichl" Avatar von 0401
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    Im Prinzip schon.

    Mit dem Hundethema wird halt auch ohne Ende Geld verdient.

    Klar stellt man sich auf den Hund ein, aber umgekehrt halt auch. Der Hund passt sich doch auch an den Menschen an.

    Grad bei Familien läuft der einfach oft so nebenher mit. Da gibts kein festes Gassi. Keine super Ausflüge. Da wird der nicht bespasst. Und ist auch zufrieden.

    Und da wirst du auch wieder Meinungen und Artikel finden die besagen: DER Hund ist aber ABSOLUT unterfordert.

    Da frägt man sich doch wie das vor 30 Jahren war... Ohne Internet, ohne Hundeläden, mit ner Hand voll Hundefuttermarken, ohne Hundetrainer, ohne Hundepsychologen.

    Ein Wunder dass der Hund nicht ausgestorben ist

    Neee, ich bleib dabei; man kann alles über- und untertreiben und ich persönlich brauch nicht zu allem und jedem ne schriftliche Meinung. (Ich mein jetzt diverse Artikel die im Netz rumschwirren.)

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    LG Iris

  10. #30
    Bully-Spezialist Avatar von Orentelori
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    Ich denke auch, dass manche es übertreiben. Für jedes Kinkerlitzchen gibt es einen "Experten", der dann einen Ratgeber dazu schreibt... etc.

    Am Anfang habe ich aber auch fieberhaft nach Büchern über Bullies, Hunde, Welpen etc. gesucht, weil ich mir unsicher war, ob ich alles richtig und wie ich überhaupt mich dem Hund gegenüber verhalten soll. Ich habe hier aber letztendlich viel mehr und konkretere Hilfen bekommen, weshalb ich heute meine Literatur verringern würde. Aber wenn man auf sein Bauchgefühl achtet, dann helfen ausgewählte Bücher in Kombination vielleicht schon. (Zumindest für die Anfänger unter uns ...)

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