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  1. #1
    Bully-Senior Avatar von Bullidiva
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    Kann man auch zuviel machen?

    Diesen Artikel habe ich bei FB gefunden, auf der Seite von Gewaltfreies Hundetraining. Ich finde er ist genau auf den Punkt gebracht und sehr interessant:




    Auch wir Tierärzte empfehlen seit Jahren, möglichst viel Mühe und Zeit in den Hund zu investieren. Wir waren maßgeblich daran beteiligt, das Welpengarten-Konzept im öffentlichen Bewusstsein zu etablieren. Auch wir haben brav anerkannten und selbsternannten Verhaltensspezialisten nachgeplappert, dass es ganz sicher ein übles Ende nehmen würde, wenn beispielsweise ein Border Collie nicht von morgens bis abends voll ausgelastet und gefordert wird. Sogenannte Hundeflüsterer wie Cesar Millan fordern stundenlange Spaziergänge (oder sollte ich sagen: Märsche?) in flottem Tempo mit dem angeleinten Hund. Eine ganze Industrie beschäftigt sich inzwischen mit der Erziehung, der artgerechten Beschäftigung und Bespaßung unserer Hunde.
    Im Gegenzug, sozusagen als Rendite auf unsere Investition, erwarten wir von unserem Hund nichts weniger als Perfektion. Fröhlich, verspielt, gar ausgelassen soll er sein, aber bitte nur wann und wo es uns und der Gesellschaft recht ist und in den Kram passt. Selbstbewusst und selbständig soll er sein, gleichzeitig aber sklavisch jeden noch so kleinen unserer Befehle befolgen. Perfekt sozialisiert hat er nach unseren ganzen Bemühungen zu sein, der ideale Pazifist, denn wenn er auch nur einmal einen Artgenossen anknurrt, geschweige denn ihn gar beißt, wird er flugs zum soziopathischen Problemhund erklärt, der nur durch umfangreiche Therapiemaßnahmen auf den Pfad der Tugend zurück gebracht werden kann.
    Gehen wir eventuell zu weit? Verlangen wir zu viel? Kann es sein, dass wir mit den besten Absichten an den echten Bedürfnissen unserer Hunde vorbei handeln? Es ist nämlich leider so, dass ich ganz subjektiv das Gefühl habe, in meiner Praxis in den letzten Jahren nicht weniger, sondern eher mehr Hunde mit psychischen Problemen zu sehen. Gerade Stress- und Angststörungen scheinen deutlich zuzunehmen, und das ausgerechnet bei den Hunden, wo auf den ersten Blick alles richtig gemacht worden ist.
    Es mag also an der Zeit sein, unsere Vorstellungen von dem, was unser Hund will bzw. braucht, auf den Prüfstand zu stellen. Diesbezüglich als hilfreich könnte sich erweisen, dass die Canidenforschung in den letzten Jahren ihren Blick vermehrt auf das Verhalten und die Sozialstrukturen von Straßenhunden gerichtet hat. Was ist dabei herausgefunden worden? Nun, in erster Linie, dass Hunde, die selbstbestimmt leben, über den Tag gesehen gar nicht besonders viel unternehmen und energieraubenden Anstrengungen eher abhold sind. Klar, bestimmte Dinge müssen sein, als da wären:
    – Das Revier muss täglich abgeschritten werden, um die Kontrolle über Futterquellen zu behalten, Konkurrenten zu identifizieren und eventuelle Gelegenheiten zur Weitergabe der eigenen Gene rechtzeitig wahrzunehmen. Dieser Reviergang findet aber keineswegs im Laufschritt statt, sondern eher gemächlich, mit sehr viel Nasenarbeit, sprich Schnüffeln.
    – Die Nahrungsversorgung muss sichergestellt werden. Es wird also einiges an Zeit für den Nahrungserwerb und die Zerkleinerung und Aufnahme der Nahrung aufgewendet.
    – Bei ausreichendem Nahrungsangebot wird auch mal kurz gespielt, je jünger die Tiere, desto eher.
    – Soziale Interaktionen mit anderen Hunden sind gar nicht so häufig wie man denken würde. Andere Hunde können als Konkurrenten (häufig), potenzielle Sexualpartner (schon seltener) oder als Kumpel / Freunde / Spielgefährten wahrgenommen werden. Es werden keine permanenten Rudelstrukturen gebildet!
    – Der Rest der Zeit wird mit Ruhen und Schlafen verbracht. Wobei Rest der falsche Ausdruck ist, denn mit bis zu 18 Stunden (!) handelt es sich dabei eigentlich um den Löwenanteil des Tages.
    Was also können wir für den Alltag mit unseren Hunden für Schlüsse ziehen?
    – Viel Ruhe! Viel mehr Ruhe, als wir Menschen uns je gönnen würden. Und auch wirklich Ruhe in dem Sinne, dass der Hund Gelegenheit hat, sich an einen geeigneten Platz zurückzuziehen.
    – Spaziergänge (in den Augen des Hundes: Revierkontrollgänge) sollten weniger nach zurückgelegter Strecke als nach Gründlichkeit bemessen werden. Der Hund sollte Gelegenheit bekommen, sein Revier ausgiebig mit der Nase zu erkunden. Also besser nicht immer strammen Schrittes weiter, sondern sich mehr nach dem Hund richten, ganz besonders, wenn er angeleint ist. Nasenarbeit ist Kopfarbeit und sehr beanspruchend für den Hund.
    – Ein Hund muss keineswegs mit allen anderen Hunden zurecht kommen, ohne dass es mal ruppig wird. Andere Hunde sind in seinen Augen in erster Linie Konkurrenten. Hat man ein Exemplar, das dieses Thema ernster nimmt als andere, so sollte man sich nicht einreden lassen, dass es falsch wäre, den Kontakt zu anderen Hunden je nach eigenem Bauchgefühl auch mal nicht zuzulassen oder zu unterbinden. Der weit verbreitete Glaube, die Hunde würden das schon unter sich regeln, hat schon oft zu Tränen, Tierarztbesuchen und Gerichtsstreitigkeiten geführt. Wenn sie (die Hunde) es nämlich tatsächlich arttypisch, also mit den Zähnen, selber regeln, wird das blutige Ergebnis meist gerade von denen, die vorher so locker drauf waren, ganz und gar nicht akzeptiert.
    – Überbeschäftigen Sie Ihren Hund nicht! Agility, Mantrailing, Rettungshundearbeit, Flyball, Coursing, Frisbee usw. – das ist alles gut und recht, aber nur solange es nicht eher der Befriedigung des eigenen Ehrgeizes dient als dem Hund. Die Hunde an sich brauchen nicht so viel Action wie wir glauben oder auch glauben gemacht werden. Nehmen wir als Beispiel den berühmten Border Collie, der ja angeblich mehrere Stunden am Tag beschäftigt werden muss, damit er keinen gefährlichen Koller bekommt. Das soll daran liegen, dass er in seiner Heimatregion als hochspezialisierter Hütehund eingesetzt wird und den ganzen Tag vom Schäfer über eine Vielzahl von Pfeifsignalen entsprechend dirigiert wird. Es stimmt schon: Das ist geistige und körperliche Schwerstarbeit. Aber müssen wir das auch nur annähernd kopieren, um diesen Hund zufriedenzustellen? Was macht denn eigentlich ein Border Collie im Winter, wenn die Schafe unter Dach und Fach sind und nicht gehütet werden müssen? Na ja, als typischer Saisonarbeiter ist er in dieser Zeit arbeitslos. Da macht er es im Idealfall wie ein italienischer Straßenhund: Um die Häuser ziehen, was zu knabbern suchen, nach den Mädels oder Jungs sehen und ansonsten rumliegen oder schlafen. Bekommt er deswegen einen Koller? Nö! Einen Koller bekommt er mit viel höherer Wahrscheinlichkeit, wenn er mit bestimmten Tätigkeiten angefixt bzw. angeheizt wird. Dann hat er (wie auch beispielsweise viele Terrier) ganz klar das Zeug zum hyperaktiven Action-Junkie, der gar keine Ruhe mehr findet und schließlich mit psychischen Problemen zu kämpfen hat.
    -Übererziehen Sie Ihren Hund nicht! Es sind doch eigentlich ein paar ganz wenige Signale, Befehle, Kommandos, Anweisungen (suchen Sie sich aus, welcher Begriff Ihnen am besten gefällt), die der Hund unbedingt drauf haben sollte, damit er sicher und gesellschaftsfähig geführt werden kann. Wenn sie ihn zwischendurch auch mal ableinen wollen, muss er auf Signal oder Zuruf zuverlässig zu Ihnen zurückkommen. Angeleint oder nicht sollte er in der Lage sein, sich nah bei Ihnen von Punkt A nach Punkt B zu bewegen. Er sollte sich auf Ihre Anweisung hinsetzen oder hinlegen und an dem gewählten Platz auch mal für eine gewisse Zeit bleiben können. Das war’s eigentlich schon. Natürlich spricht gar nichts dagegen, dem Hund zum Vergnügen im Lauf der Zeit noch einiges mehr beizubringen, aber machen Sie keinen Stress draus.
    Damit wir uns richtig verstehen: Dies soll kein Plädoyer dafür sein, beiden Seiten, also Hund und Besitzer, Freude bereitende Aktivitäten wie Spiel, Sport, Wandern, Schwimmen oder was auch immer einzustellen. Wir sollten meiner Meinung nach nur immer wieder darüber nachdenken, ob wir eventuell unseren eigenen überhektischen Lebensstil und uns von anderen eingeredete und reichlich überzogene Erwartungshaltungen auf den Hund übertragen und ihn damit rettungslos überfordern. Deshalb: Locker bleiben und bloß keinen Stress!

    Quelle:
    https://www.facebook.com/gewaltfreie...ining/?fref=ts

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    Liebe Grüsse von Martina und den Bullymädels

    Manchmal rede ich mit mir selbst. Und dann lachen wir beide.

  2. #2
    Gnadenhof Hazienda "Irisbichl" Avatar von 0401
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    Na ja, da steht jetzt auch nix neues...

    Ich glaub dass es höchst selten ist, dass jemand privates absolut übertreibt. Und an Hundesport ist nix verwerflich. Denn diejenigen haben ja meist Hunde, die gerne arbeiten.

    Schaut man sich in Schottland die Borders an dann weis man, dass das keine Sofahunde sind.

    Ich zumindest kenn keinen der seinen Hund überfordert und ich kenn viele viele Hundehalter. Psychische Probleme...typisch Mensch würd ich sagen.

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    LG Iris

  3. #3
    Bully-Medicus honoris causa
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    Also hier sieht man so einige Leute, die ihre Hunde auf "irgendwas" trimmen wollen. Von daher muss ich diesem Artikel unbedingt zustimmen.

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  4. #4
    Bully-Rüpel Avatar von Papercut
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    Das ist so ein Artikel für Menschen wie mich. Alles zerdenken und in den besten Absichten furchtbar übertreiben weil man alles richtig machen will.
    Ich suche mir deswegen Leute die mich wieder runterholen, aber Typen wie mich gibts viele.. und nicht alle versuchen sich selbst zu zügeln.

    Wenn der Hund dann einen volleren Terminkalender hat als so mancher Mensch ist das schon merkwürdig.

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  5. #5
    Bully-Medicus honoris causa
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    Solange dein Hund seinen Urlaub bekommt, gehts ja noch

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  6. #6
    Bullyknutscherin Avatar von roses
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    Ich kenne auch Hundehalter die Stundenlang ihren hyperaktiven Hund durch den Wald scheuen um ihn Müde zu bekommen. Ich frage mich immer ob der Hund jemals gelernt hat zur Ruhe zu kommen.
    Denke es ist wie bei Menschen auch, es gibt agilere und es gibt faulere.
    Man sollt einfach nichts übertreiben, egal in welche Richtung es geht.

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    LG by Julia

    "Wie viele Tabletten hast du heute eigentlich schon genommen?!" "Pssssssst! Sprich nicht so laut, du verscheuchst das Einhorn!"

  7. #7
    Gnadenhof Hazienda "Irisbichl" Avatar von 0401
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    Ich denk das Problem liegt eher darin, dass sich die Leute die Hunde nach dem Aussehen aussuchen.

    So ein eleganter Windhund, der macht was her. Aber dass der eben NICHT mit 15 Min. gassi zufrieden ist...

    Oder so ein schöner Weimaraner... tolles Fell, aber dass der dann "auf einmal" extremen Jagdtrieb hat...

    Oder der Dackel, so schön handlich, aber nun kläfft der ständig am Gartenzaun...

    Und dann wärs die Psyche...

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    LG Iris

  8. #8
    Bully-Spezialist Avatar von Orentelori
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    Ja, das denke ich auch. Und es trifft den Kern: über bespaße den Hund nicht, aber vernachlässige ihn auch nicht... Angepasst an Mensch und Hund.

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    Liebe Grüße von Ulrike, Familie und natürlich von Yoda!Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.(Friedrich II. der Große)

  9. #9
    Bully-Rüpel Avatar von Papercut
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    Ich glaube da greifen verschiedene Problemkomplexe schön ineinander.

    Erst bei der Auswahl gepatzt (Aussi/Border/Cattle nach Optik kaufen weil es so beeindruckende Trickvideos gibt, einen JRT weil er so klein ist und bestimmt damit leicht umzugehen ist etc.) und dann vom Regen in die Traufe als es zu Problemen kommt. Ich kenne so viele Leute die mir mit ihren Welpen/Junghunden erzählt haben, dass die nicht müde zu bekommen sind. Klar waren die müde, die waren total fertig.. und deswegen überdreht. Und dann werden sie nochmal in die nächste Toberunde geschickt.

    Und das Erste was diesen Leuten entgegengeworfen wird wenn sie mit ihren Hunden irgendwo hilfesuchend auftauchen ist das Wort "Auslastung". Dann wuseln die mit ihren guten Absichten, dem schlechten Gewissen und der ohnehin vorhandenen Überforderung los und machen noch mehr mit dem Hund. Prima.

    Nur Ruhe lernt der Hund eben nicht.


    Ich merke bei mir auch, dass der erste Gedanke wenn die Kleine mal wieder ihren Kasper hat (seit 2 Wochen ist die Nachbrunft vorbei, die kleine [piiiiiep] ist gerade oft genug tüchtig anstrengend, die hat auf einmal wieder Dampf. Ich lieb sie trotzdem. ) ist, dass ich mit ihr jetzt unbedingt mal wieder dies-und-das machen sollte. Am Rad auspowern, Nasenarbeit, komplexe Trickgeschichten.. aber dann kommt die Vernunft des Weges, klatscht mir freundlich eine und hält mich dazu an es doch jetzt bitte nicht zu übertreiben sondern erstmal zu gucken ob sie wirklich "Energiestau" hat oder vielleicht einfach nur phantastische Laune. Aber der erste Gedanke ist wirklich immer "oh, du musst was machen."

    Und auch mir wird dann manchmal von Außenstehenden gesagt, dass ich sie mal tüchtig auspowern muss. Ne, eben nicht. Solange sie zuhause immer schön zur Ruhe findet und genauso gemütlich ihre Gassirunden verbringt ist doch alles in Ordnung. Und irgendwann wird sie auch noch verstehen, dass es einen Unterschied zwischen Wiesenkasper (vollkommen in Ordnung) und Straßenkasper gibt und das ich bei Letzterem eben streng bin weils einfach nicht gut ist wenn sie auf dem engen Fußweg rumkaspert.


    @0401: Hier in meiner Ecke sind Jagdhunde für die Wohnung unglaublich beliebt. Und die Leute erzählen teilweise dann auch noch, dass die aus einer Arbeitslinie kommen und sind da ganz stolz drauf. Spazierengehen mit denen ist natürlich Spießrutenlauf, weil ja hinter jedem Gebüsch ein Hase hervorspringen könnte und die Besitzer permanent genauso alarmiert ihren Kopf drehen wie ihr Hund. Aber da wird die Reizangel eingepackt (selbstgekauft im Internet, ohne einen spezialisierten Trainer vorher zu fragen welche Technik für dieses spezielle Hund-Mensch-Gespann sinnvoll ist) und der Hund dann auf der Wiese noch schön angefeuert. Nur ganz wenige Leute beschäftigen sich zum Beispiel mit Jagdersatz-Training um dem Arbeitswillen gerecht zu werden. Ist ja auch anstrengend mit dem Hund durchs Unterholz zu kriechen. Und wenn der tatsächlich unterforderte Hund sich dann eine Ersatzhandlung sucht (Fahrräder fixieren, kleinere Hunde hetzen und so weiter) kommt ein Halti dran.

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  10. #10
    Bully-Medicus honoris causa
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    Ich hatte mal Leute in meinem Bekanntenkreis, die wollten unbedingt eine bestimmte Jagdhund-Rasse (Brandlbracke). Allerdings gabs in ganz D keinen Züchter, der für Wohnungshaltung und zum privaten Spass verkaufte. Folglich suchten Sie in Österreich - und fanden auch einen Volldeppen, dem die Haltung offensichlich egal war. Das Ende vom Lied war, dass aus dem eigentlich sehr netten Hund ein einziges überdrehtes Nervenbündel wurde und Frauchen und Herrchen keinerlei Einfluß darauf hatten. Trainer und Hundepsychologen (ich sag jetzt nicht,, was ich von letzteren halte...), alles umsonst. Inzwischen zeigte der Hund seinen Unmut immer offensichtlicher und biss sein Herrchen. Dagegen waren die Radfahrer und andere Dinge nur "Kleinigkeiten". Und wo endete das Ganze? Bei einem gewissenlosen Tierarzt, der den armen Jagdhund ohne Hemmungen einschläferte. Der Hund war damals so alt wie meine Paula - VIER Jahre alt!! Ich hatte kurz zuvor meiner Bekannten geraten, sie solle ihn doch an einen Jäger abgeben - an einen Platz, an den er auch gehört und wo es ihm in jeglicher Richtung gut geht - seiner Rasse und seinen Anlagen gehorchend!!... Was glaubt ihr, was sie mir sagte? "Meinen Hund geb ich niemanden - lieber lass ich ihn einschläfen." Hat sie ja dann auch getan. Seit diesem Tag hab ich keinen Kontakt mehr mit diesen Menschen.

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