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  1. #11
    Bully-Medicus honoris causa
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    Stimmt. ALLE wollen nicht töten

    Wir sind vorgestern auf einen alten Labrador incl. ebenso altem Herrchen gestoßen - beide ruhig und zu keiner Schandtat bereit In diesem Fall musste ich das neugierige Julchen fernhalten, denn der arme Labbi ist Herzpatient und bekam vor kurzer Zeit einen Bypass. Ich wusste gar nicht, dass das auch bei Hunden gemacht wird.

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  2. #12
    Bully-Welpe Avatar von Lila
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    Ich denke das es wichtig ist immer Ruhe zu bewahren. Hier bei uns auf dem Land hat uns unsere Tierärztin erzählt gibt es wohl eine Regelung wenn man nicht möchte das fremde Hunde an den Hund kommen sollen ( weil er es nicht mag oder keine fremde Hunde mag) sieht man dem Tier ein gelbes Halstuch an. Ich hab es noch nie gesehen aber vielleicht kennt das ja jemand.

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  3. #13
    Bully-Rüpel Avatar von Papercut
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    Die Aktion mit dem gelben Halstuch ist hier auch etwas bekannt. Aber eher unter den Hundehaltern die sich sowieso für Strategien und Ansätze des gesellschaftlichen Konsens interessieren und damit ohnehin der angenehmere Part der Hundehaltergesellschaft sind. Werde ich vermutlich demnächst wenn sie in die nächste Hitze kommt dann wieder feststellen.

    Unsozial oder unverträglich ist das M-chen nicht, sie reagierte bisher immer erschrocken, machte einen Satz nach vorne und beschwichtigte jedes mal. Aber ich kann weder den Satz nach vorne gebrauchen (Fußwege werden auch von anderen benutzt, manchmal auch in einer Weise die für Hundepfoten sehr unschön ist wenn mal wieder nach dem Wochenende überall Glasscherben rumliegen, außerdem ist dieses in die Leine springen so doof), noch das Gewusel wenn dann auf einem schmalen Weg die Spielparty losgeht.

    (Arbeitszeitverträgliche) Nebenzeiten wo man wirklich absolute Ruhe hat scheint es jedenfalls hier in der Ecke nicht mehr zu geben, dass kenne ich aus Rottizeiten auch noch anders. Dass mal ein anderer Hund irgendwo aus einem Freisitz rausflutscht und kurz hallo sagt kalkuliere ich inzwischen ja fast schon mit ein, aber diese kompletten Überraschungspakete sind halt so Mist.

    Da steht man dann da auf einem schmalen Weg der geteilt ist in Radweg und Fußweg, hat plötzlich nen fremden Hund an der Backe und muss irgendwie versuchen zwei Knallköpfe davon abzuhalten vor das nächste herannahende Fahrrad zu hüpfen. Für mich ist das so eine klassische "ich husch hier mal schnell lang auf meinem Weg nach XYZ"-Strecke und für andere offenbar ein Freilaufgelände. Ich mag das nicht. Und ich hab halt die Sorge, dass der Stress den ich in dem Moment empfinde auch irgendwann mal bei der Kleinen ankommt. Ruhig bleiben wenn man ein Rad/Kinderanhänger-Gespann näher kommen sieht und merkt, dass man wenig Zeit hat um eine Situation sortiert zu bekommen ist dann halt auch ein Kunststück. Was wenn da mal was passiert und sich dann jemand verletzt? Ist für mich eine absolute Horror-Vorstellung... hab das leider schon gesehen wie jemand sich und sein Kind zusammensammeln musste nachdem ein Hund ins Rad gelaufen ist.. und das war alles andere als schön. Kind am Schreien, Hund am Schreien, alle Menschen total aufgebracht. Muss ich nicht selber haben, wirklich nicht.

    Ich vermute halt, dass ich wenn ich ihr irgendwie vorher kurz den Hinweis geben könnte, dass da jetzt was kommt auch diese gesamte folgende Interaktion besser zu regulieren wäre. Also weniger "huch-oha-spielen" oder "huch-oha-meine Güte warum stresst der so?", sondern eben so wie Hundebegegnungen auch sonst ablaufen. Man spürt schon einen Unterschied wenn eine Begegnung so über sie hereinbricht oder wenn sie schon vorher Zeit hatte mit dem Hund zu kommunizieren. Außerdem sind unvermittelter Begrüßungs- und Spielwahn und gucken was die Olle auf zwei Beinen will so zwei Sachen, naja.. da muss ich schon nachdrücklicher reden damit es bei Frau Kasperköpfchen ankommt.

    Das was Pauletta angesprochen hat geht mir nach solchen Begegnungen dann auch immer durch den Kopf. Wenn die Hunde frei laufen ohne jede Einflussnahme ist es doch letztendlich für alle Glücksspiel. Dabei gehts auch nicht nur um Verträglichkeit (wobei ich mich schon frage wie das ausgehen würde wenn so ein Hund dann zum Beispiel auf einen Rüden knallt der sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt), sondern vor allem auch um die verschiedenen Voraussetzungen und Bedürfnisse des jeweiligen Hundes.

    Hier gibt es zum Beispiel so einen ziemlich tauben und fast blinden Frenchie-Opi. Der will nur in Ruhe sein Revier klarmachen, an Büsche pullern und mal die platte Nase keck in die Luft recken wenn ein lecker Weibchen vorbeikommt... der ist jetzt 12 und wird seit einem Jahr etwa auf den Arm gerettet in solchen Fällen, weil seinen Leuten das einfach inzwischen zu riskant ist, dass da was passiert weil er nicht mehr so viel um sich rum mitbekommt und sich im Zweifelsfall auch nicht entziehen oder sonstwie agieren könnte.

    Und auch mir graut wieder davor wenn die Kleine läufig wird und ich dann wieder den "Spaß" habe die Rüden wegzupflücken. Wobei sie während ihrer Läufigkeit ja wenigstens aufmerksamer ist was ihre Umgebung betrifft. Immerhin.

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  4. #14
    Bully-Medicus honoris causa
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    Vielleicht wäre es sinnvoller, wenn du dir sellbst das gelbe Halstuch umbindest und nicht dem Hund. Das heißt dann "Haltet eure Hunde fest, sonst werde ich gefährlich"

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  5. #15
    Bully-Rüpel Avatar von Papercut
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    Aber gelb macht mich immer so blass... :P
    Da kommen die doch dann gerade an um zu fragen obs mir nicht gut geht.

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  6. #16
    Gnadenhof Hazienda "Irisbichl" Avatar von 0401
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    Also ich finde das ständige "was wäre wenn" schon beim Lesen anstrengend...

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    LG Iris

  7. #17
    Bully-Medicus honoris causa
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    Zitat Zitat von Papercut Beitrag anzeigen
    Aber gelb macht mich immer so blass... :P
    Da kommen die doch dann gerade an um zu fragen obs mir nicht gut geht.
    Das ist doch schon mal ein guter Ausgangspunkt - sie wollen dir helfen. Und du sagst ihnen dann wie das geht. Nämlich indem sie sich ganz geschwind vom Acker machen

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  8. #18
    Bully-Medicus honoris causa
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    Zitat Zitat von 0401 Beitrag anzeigen
    Also ich finde das ständige "was wäre wenn" schon beim Lesen anstrengend...
    Na ja, Iris, es ist schon ein Unterschied, ob man in einem ruhigeren oder ländlichem Gebiet lebt, oder in einer überfüllten Großstadt.

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  9. #19
    Gnadenhof Hazienda "Irisbichl" Avatar von 0401
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    Usch, wir gehen am WE extra in die Stadt, extra ins Hundegebiet

    Wenns kühler ist da, wo die Hunde gassi laufen.

    Zu den Zeiten um den See, wo der "Feierabendverkehr" seine Runden dreht.

    Und selbst damals, als der Nachbarhund auskam, einer der wenigen vor denen ich tierische Angst hab, ist nix passiert. Gar nix. Er schnuffelte Bulle an, ich war kurz vorm Herzinfarkt (im Ernst), hab mich bemüht mir nix anmerken zu lassen, und alles ist gut gegangen.

    Man kann schon auch etwas Vertrauen haben. Freilich kann mal was schief gehen aber wie gesagt: dann darf man keinen Hund haben wenn er kein Hund sein darf bzw der Halter sich ständig über alles Sorgen macht. Ist doch für beide nicht gesund.

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    LG Iris

  10. #20
    Bully-Rüpel Avatar von Papercut
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    Vor 5, 6 Jahren wäre ich da ganz bei dir gewesen. Inzwischen, hm.. hat sich viel geändert.

    Es wird sicher hier auch an der Gegend liegen, es sind viele "Neu-Alternative" hergezogen denen es ganz doll wichtig ist ihren alternativen Lebensstil möglichst auch anderen aufzudrücken. Früher war das mal eine etwas verranzte Ecke Leipzigs hier. Die Hunde die man leinenfrei traf waren dann meistens Punkerhunde und die waren hervorragend sozialisiert. Da gabs eigentlich nie Probleme und selbst wenn man mal so einen "Wackelkandidaten" getroffen hat (ich war damals noch mit einem Rüden unterwegs), so war das weniger wild weil die Gegend auch noch ruhiger war (so rein vom Durchgangsverkehr her) und man sich darauf verlassen konnte, dass wenn es mal etwas zur Sache ging das nach zwei Mal laut rummotzen und kurz umeinander stolzieren erledigt war.

    Heute ist das schon anders. Es vergeht kaum noch eine Woche in der man nicht von irgendwem hört, dass ein Hund von einem anderen Hund wirklich ernsthaft attackiert wurde, dass irgendwo ein Hund ausgebüchst ist und einen Unfall verursacht hat oder jemand vom Rad geschmissen wurde. Das ist so die Grundstimmung in der ich hier gerade sitze. Da macht man sich echt Gedanken irgendwann.

    Ich wurde auch schon mehrfach von Leuten angepampt, dass ich bitte alle meine Hunde an die Leine nehmen soll weil man sonst die Polizei rufen würde. Da steht man dann auch erstmal blöd da und versucht zu erklären, dass man mit dem anderen Hund absolut nix zu tun hat während man irgendwie parallel versucht rauszufiltern wer der vielen Menschen auf der Straße der Besitzer sein könnte und wie man die Situation jetzt managen soll wenn der Fremdhund gerade dabei ist sich in Richtung einer stark befahrenen Straße zu orientieren und man das auch nicht einfach geschehen lassen möchte, dass der da gleich drüber macht.

    Was mir auch immer wieder auffällt ist, dass man die Hunde, die einem hier im Stadtverkehr begegnen und die hier frei rumstromern eigentlich nie im Wald oder im Park sieht. Und das ist nun wirklich keine Strecke bis dahin.

    Vielleicht klingt das auch alles viel dramatischer als es eigentlich ist, weil ich natürlich jetzt hier in dem Thread nur die Negativ-Erlebnisse schildere und die ganzen entspannten Momente fehlen, die ja deutlich in der Überzahl sind. Aber ich bin auch nicht so veranlagt, dass ich sowas einfach ignoriere. Ich mache mir da Gedanken darüber, weil ich das Gefühl habe, dass ich mich dadurch dann auch irgendwie innerlich besser darauf vorbereite in einer dringlichen Situation einen kühleren Kopf zu bewahren und dann nicht so überrollt zu werden.

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