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  1. #1
    Bully-Rüpel Avatar von Papercut
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    Kommando-Rätselraten

    Hallo,

    wie ich (vermutlich mehr als einmal) habe durchblicken lassen gibt es in meiner Gegend hier einige Hunde, die die unangenehme Eigenschaft haben sich uns beim Gassigehen zügig zu nähern und dem M-chen direkt am Hintern rumschnüffeln ohne sich vorher sonstwie bemerkbar zu machen. Ich hab so ein Gefühl, dass das irgendwann mächtig in die Hose geht wenn sie da mal die Faxen einfach dicke hat und bin deswegen schon eine Weile am Grübeln wie ich da vorbeugend vorgehen könnte.

    Diese etwas distanzlose Art der Begrüßung (von Flexihunden oder ganz leinenlosen) ist ja nur ein Teil des Problems. Auf der anderen Seite steht das M-chen, die sich gerne mal in Trance schnüffelt wenn sie ein Gebüsch inhaliert und meine menschliche Reaktionszeit (wenn ich denn die Chance habe den anderen Hund überhaupt zu bemerken). Meine Sorge ist, dass wenn sie wieder und wieder aus dieser entspannten Vertiefung gerissen wird irgendwann mal bei ihr obenrum der Eindruck entsteht ich würde ihr nicht "den Rücken freihalten" und sie müsste solche Sachen selber lösen.

    Nun überlege ich hin und her wie ich es umsetzen könnte ihr ein entspanntes/entspannendes Kommando beizubringen sich umzuwenden/nach hinten zu orientieren. Und irgendwie komme ich da im Kopf nicht weiter. Es darf jedenfalls nicht irgendwie darauf hinauslaufen, dass sie dann in eine protektive Grundstimmung kommt und sich direkt in eine Grundhaltung "auf Zack" begibt, sondern sollte halt einfach nur ein "hey - guck mal nach hinten, wir bekommen Besuch" sein. Aber mir fehlt da irgendwie ein Ansatz.

    Ich hatte schon mal geguckt (ohne anderen Hund) wie das laufen könnte wenn ich ihr zum Beispiel das Kommando für drehen gebe, aber ihrem gemütlichen Naturell entsprechend wird da kurz nochmal ne Nase Luft vom Gebüsch genommen, dann watschelt sie zu mir ran und dreht sich dann erst. Das wäre zum Beispiel für Situationen wie den Fluglabrador neulich viel zu zeitraubend.

    Ranrufen wäre dann auch noch eine Option, aber das würde ja nichts ändern wenn der andere Hund so vollkommen desinteressiert am Menschen ist und sich dann z.B. durch meine blockende Körpersprache nicht beeindrucken lässt. Auf solche körpersprachlichen Signale reagiert das M-chen recht stark, es verunsichert sie wenn ich ranrufe und dann zum Beispiel einen blockierenden Schritt in eine andere Richtung mache (ebenfalls per Trockenübung festgestellt). Da konzentriert sie sich auf mich und ist noch weniger aufmerksam gegenüber ihrer Umgebung.. kontraproduktiv irgendwie.

    Es müsste irgendwie kurz und knackig sein, ohne eine zu starke Erwartungshaltung zu erzeugen und ohne irgendwie in eine allzu alerte Stimmung zu kommen. Mir fehlen die Ideen.

    Hat da jemand vielleicht eine Anregung für mich?

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  2. #2
    Gnadenhof Hazienda "Irisbichl" Avatar von 0401
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    Bulle kennt den Begriff "Hund".

    Gut, ich sag nicht nur Hund sondern: ui, da kommt ein Hund / oder / ein Hund (hohe Stimme).

    und schon schaut er sich nach allen Richtungen um.

    Bei uns ists so, dass wir recht selten Hunde treffen und deswegen freu ich mich dann und mach ihn aufmerksam.

    Er reagiert auch auf "ui". Ein freudiges "ui".

    Ich finds zwar übertrieben wie du das ganze darstellst aber musst du wissen und entscheiden was für deinen Hund das beste ist.

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    LG Iris

  3. #3
    Bully-Senior Avatar von Bullidiva
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    Ich reagiere genau wie Iris mit dem Wort " Hund" aber ich spreche es ganz ruhig aus, damit die Mädels nicht denken jetzt ist Party angesagt.

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    Liebe Grüsse von Martina und den Bullymädels

    Manchmal rede ich mit mir selbst. Und dann lachen wir beide.

  4. #4
    Bully-Rüpel Avatar von Papercut
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    Und wie habt ihr das aufgebaut? Hat sich das einfach so ergeben bei euch? Lässt sich das unabhängig von der Situation abrufen?

    Ich hab auf den Freilaufflächen/im Grünen/im Wald "schau mal (wer da ist)" ... wobei das in Klammern eigentlich nicht nötig ist, sie schaltet bei "schau mal" direkt auf Rundumblick um. Aber wenn ich Straßenstrecke mit ihr mache guckt sie mich nur irritiert an wenn ich es sage.. und genau da bräuchte ich es.

    Hier gibt es so ein paar klassische Stellen für solche Begegnungen, die kann ich auch nicht alle meiden.. ich muss ja auch irgendwie von A nach B kommen.

    Das sind dann Hunde die ohne Leine weit vorauslaufen (auch mal um Ecken herum, weil das ja in einer verkehrsreichen Gegend offenbar absolut ungefährlich ist in den Köpfen mancher) und sich quasi von hinten an uns "ranschleichen", was man aufgrund des Verkehrslärms tagsüber zum Teil echt nicht mitbekommt, außer man dreht sich halt paranoid alle paar Meter um. Anderes Beispiel wären dann noch so einigen Fußwege (gerne an den Stellen die sowieso nur knapp einem Meter breit sind zwischen Hauswand und parkenden Autos) wo dann aus einem nicht (oder nur schlecht) einsehbarem Seitenweg hinter uns ein Hund rauskommt und direkt ohne Ankündigung physischen Kontakt aufnimmt. Wenn ich es auf langer/einsehbarer Strecke sehe kann ich ja noch was machen (kleine Volte laufen), aber diese unvermittelten Begegnungen wenn die Maus verträumt vor sich hin wackelt sind halt so doof.

    Wenn ich mal den Besitzer des jeweiligen Hundes sehe oder dieser gar in Kommunikationsreichweite kommt (WENN!) versuche ich dann auch immer freundlich zu vermitteln, dass das irgendwie nicht so cool ist, aber da kann man auch mit einem Stein reden. Ich hatte einige Male schon Situationen wo ich mich wirklich gefragt habe ob es nicht besser wäre den anderen Hund anzuleinen, mitzunehmen und zum Tierheim zu bringen weil ich absolut nicht einordnen konnte wohin der jetzt eigentlich gehört.

    Ich weiss ja dann auch erstmal nicht ob der andere Hund freundlich ist... und wie M-chen auf ihn reagiert wenn sie so aus ihren Bummelträumen gerissen wird. Da erschien mir der Gedanke irgendwie ein Kommando zu etablieren halt sinnvoll.

    Zu übertrieben? Zerdenke ich das gerade wieder? Sagt mir das! Ich merk sowas nicht von alleine.

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  5. #5
    Gnadenhof Hazienda "Irisbichl" Avatar von 0401
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    Hätte ich nen unverträglichen unsozialisierten Hund, würd ichs genauso machen.

    Wobei... ich damals einfach nur da gassi war, wo sonst keine Hunde liefen.

    Weil anders wär ja kein entspanntes Gassi -für Hund und Herrchen- möglich gewesen

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    LG Iris

  6. #6
    Bully-Medicus honoris causa
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    Zitat Zitat von Papercut Beitrag anzeigen
    Zu übertrieben? Zerdenke ich das gerade wieder? Sagt mir das! Ich merk sowas nicht von alleine.
    Du "zerdenkst" es nicht - du komplizierst nur ein bisschen

    Ich denke, dass man gerade in Großstädten dieses Problem nicht restlos lösen kann. Bei uns gehts gerade noch so, zumal ich mir unsere Spazierwege inclusive einer hundearmen Uhrzeit aussuchen kann. Sonntags fällt der Spaziergang meistens aus, denn ich hab so gar keine Lust, mich mit Skatern, irren Radfahrern, hirnlosen Joggern und Nordic Walking-Rudeln herumzuschlagen. Das alles ist fast schlimmer, als unkontrolliert laufende Hunde. Wobei Julchen andere Vierbeiner schnell bemerkt, allerdings muss ich trotzdem aufpassen, denn sie ist kleiner als die meisten Hunde und alleine dieser Umstand machts nicht ungefährlicher. Wenn ein größerer Hund auf ihren Rücken springen würde.... gaaaaanz schlecht. Und da wärs sogar egal ob im Spiel, oder nicht. Folglich muss ich halt umso aufmerksamer sein. Es hilft nichts - da muss man halt durch.

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  7. #7
    Bully-Senior Avatar von Bullidiva
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    Ich bin ja immer mit mindestens 3 Bullys unterwegs und da macht es das Leben und den Spaziergang einfacher wenn die Hundis auf bestimmte Kommandos reagieren. Ich kann es überhaupt nicht haben wenn ein fremder Hund so einfach in mein kleines Rudel donnert. Wenn sich nämlich eine der Damen belästigt fühlt dann sind die anderen Beiden sofort an ihrer Seite und schmieden Rachepläne. Also gibt es das Kommando " Hund". Sie wissen jetzt gibt es gleich einen anderen Hund in der Nähe und Frauchen passt auf.
    Wie ich ihnen das beigebracht habe? Ich habe jedesmal wenn ein anderer Hund aufgetaucht ist ganz ruhig das Wort " Hund" gesagt und das wars.
    Das ganze nützt aber nichts wenn der andere Hund sich nicht abschütteln lässt und kein Besitzer auftaucht. Irgendwann haben die Damen die Faxen dicke und das Geszicke beginnt. Dann Gnade Gott dem Besitzer des anderen Hundes wenn der irgendwann auftaucht. Ich kann zur Furie werden bei so viel Unvernunft. Als wenn die Hundebesitzer nicht sowieso schon einen schweren Stand in der Öffentlichkeit haben dann müssen es solche Idioten die ihre Hunde unbeaufsichtigt in der Gegend rumrennen lassen es noch schlimmer machen.

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    Liebe Grüsse von Martina und den Bullymädels

    Manchmal rede ich mit mir selbst. Und dann lachen wir beide.

  8. #8
    Bully-Welpe Avatar von Lila
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    Wir gehen schon längere Zeit morgens mit 4 Hunden spazieren. Lila und Drei Bernasennen ( 2 davon Rüden nicht kastriert). Sie interessiert es garnicht ob ein Hund plötzlich angelaufen kommt. Wir haben hier ein paar Exemplare rum laufen die einen Hunde Trainer gebrauchen könnten und diese Dorfmuttis einen Therapeuten. Wir haben da wirklich Glück das Ihnen diese Hektik dann plötzlich nichts ausmacht. Lila kennt das Kommando Stop sie setzt sich dann sofort hin und schaut sich um. Gerade an den Wochenenden mit den ganzen Fahrrad Fahrern notwendig. Haben das aber mit ihr von Anfang geübt weil hier viele Reiter usw unterwegs sind, und sie am Anfang immer die Pferde angebellt hat.

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  9. #9
    Bully-Medicus honoris causa
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    Julchen bleibt auch sofort stehen wenn ich ihr sage "steh und bleib", ganz gleich was oder wer da kommt. Wobei es mir da allerdings genauso geht, wie es Martina ganz richtig beschreibt - was hilft das alles, wenn ein einsamer Hund kommt, mit Herrchen der in gefühlten 2km Entfernung von seinem Vierbeiner unterwegs ist. Letztlich müssen wir immer mehr aufpassen, als unsere Hunde, ganz egal, wie unser Kommando ist und wie unser Hund darauf hört.

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  10. #10
    Gnadenhof Hazienda "Irisbichl" Avatar von 0401
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    Und doch ist es doch so, dass die Hunde nicht in der Absicht unterwegs sind, den nächstbesten der um die Ecke kommt, töten zu wollen. Sonst hätten wir wohl alle keinen Hund mehr

    Freilich gibts auch doofe Halter und unsozialisierte Hunde. Aber wenn man vor allem und jedem Angst hat, dann sollte man keinen Hund halten. Es gibt doch für das Tier nix schlimmeres als einen ständig rumpanikenden Halter.

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    LG Iris

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