30.09.09
Hinter Juckreiz bei Hund und Katze kann Herbstgrasmilbe stecken
Berlin (dpa/tmn) - Lecken und kratzen sich Hunde oder Katzen besonders heftig, werden sie womöglich von Herbstgrasmilben geplagt. Unmengen der Parasiten sitzen derzeit auf Gräsern und Sträuchern, erklärt die Aktion Tier in Berlin. Ähnlich wie Zecken gelangen sie auf die Haut von Hunden oder Katzen, wenn diese an den Pflanzen entlangstreifen.
Sie ritzen sich vor allem zwischen den Zehen sowie an Hals, Ohren, Bauch und den Schenkel-Innenseiten durch die Haut und lösen eine Schicht davon mit Speichelsekret auf. Dieses löst heftigen Juckreiz aus. Auch hinter schuppigen, trockenen Kahlstellen im Fell, unter Umständen mit orangefarbenen Ablagerungen, können Herbstgrasmilben stecken. Wer ganz sicher gehen will, legt ein Blatt Papier neben die Hunde- oder Katzenschlafecke: Weiße Flächen ziehen das Ungeziefer an. Besteht kein Zweifel, gibt es eine positive Nachricht: Die Milben, die gelegentlich auch Menschen befallen, sind nicht weiter schädlich.Tierhalter entfernen sie am besten von Hand aus dem Fell und baden den Vierbeiner dann mit einem Antiparasiten-Shampoo. Nur in besonders üblen Fällen oder mit besonders empfindlichen Tieren sollte es zum Tierarzt gehen, rät die Aktion Tier.

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