Herz-Kreislauferkrankungen bei älteren Hunden

Berlin/ München – Herz-Kreislaufbeschwerden können auch bei Vierbeinern vorkommen, insbesondere wenn es sich um ältere Hunde handelt. Nach Angaben der Tierschutzorganisation "Aktion Tier" ist nahezu jeder vierte Hund über sieben Jahre von einem Herzleiden betroffen, das behandlungsbedürftig ist. Lethargie könne ein erstes Anzeichen sein.

Wirkt ein Hund lethargisch und schlapp, vermeidet Belastungen und tritt zusätzlich Bauchwassersucht auf, können dies Anzeichen einer Herz-Kreislauferkrankung sein. Lässt die Kondition nach, z.B. bei langen Spaziergängen, oder wenn sogar Husten und Atemnot nach starker Anstrengung zu beobachten sind, sollte unverzüglich der Tierarzt aufgesucht werden.

In der Tierarztpraxis besteht die Möglichkeit, den Patienten gründlich zu untersuchen und mit Hilfe weiterführender Diagnosemöglichkeiten, wie Röntgen, Ultraschall, EKG, oder Blutdruckmessung, den Zustand des Herz-Kreislaufsystems zu beurteilen. Zur Behandlung stehen einige wirkungsvolle Arzneimittel, die direkt am Herzen bzw. am gesamten Kreislaufsystem ansetzen, zur Verfügung.

Außerdem können Tabletten verabreicht werden, die den Körper entwässern, was zur Entlastung des Herzens führt. Bei der Fülle, der auf dem Pharmamarkt zur Verfügung stehenden Arzneimittel, muss die Therapie von Herzpatienten stets dem tierärztlichen Fachmann vorbehalten bleiben, weil erste Symptome bei nicht fachgerechter Behandlung durch den Laien oft verschleiert und verschleppt werden. Wer mit seinem Tier nicht rechtzeitig den Veterinär aufsucht, muss mit späteren Komplikationen bei seinem vierbeinigen Liebling rechnen.

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