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Thema: Rote Füsse

  1. #1
    0401
    Gast

    Rote Füsse

    Es ist wieder so weit...

    Wer suchen möchte: unter Hautprobleme hab ich schon mal einen Thread erstellt, und nun ists wieder so weit, jedoch bei weitem nicht so schlimm.

    Anfang der Woche leckte Bulle seine Vorderpfoten, und obwohl ich die nach dem Gassi wasche, waren sie gerötet, diesmal aber unten, an und zwischen den Ballen.

    Einen Tag später hat er von ganz alleine angefangen, Wiesen zu meiden.

    Wir laufen nun Waldweg bzw. geteerte Verbindungswege zwischen den Feldern, keine Wiese mehr, und ich habs sehr gut im Griff.

    Nur würde mich jetzt, wieder mal, interessieren, ob jemand von euch ne Idee hat.

    Grasmilben? Ich seh nix, gar nix, und die sind doch schon vorher aktiv, also nicht erst seit September?

    Spritzmittel? Aber überall wird nicht gespritzt.

    Doch ne Grasallergie? Aber was blüht denn nur ab September?

    Und wieso nur die Vorderpfoten?

    Wie gesagt, es ist nicht dramatisch, er leckt auch nicht mehr, aber man sieht schon dass die Pfoten nach dem Gassi (unten) gerötet sind, und frühs wieder normal. Ich wasche seit Montag auch nicht mehr nur mit Wasser sondern mit ganz ganz wenig Dermazyme Losham, das hilft.

    Was kann denn das nur sein?

    Reaktion auf Futter kann ich ausschliessen, und es ist auch wieder genau die gleiche Zeit wie voriges Jahr.

    Merkwürdig....wirklich merkwürdig.

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!

  2. #2
    Bully-Adult Avatar von Mockchock-82
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    Guck mal was ich gefunden habe

    Leckdermatitis beim Hund


    Von „akraler Leckdermatitis“ oder „Leckgranulom“ spricht man, wenn der Hund sich an einer bestimmten Stelle – meist im Bereich der Vorderfußwurzel- oder Sprunggelnenke – immer wieder leckt, so dass es dadurch zu Fellverlust und lokalen Entzündungserscheinungen kommt. Meist lässt sich nicht mehr genau feststellen, wann oder warum der Hund mit diesem Verhalten begonnen hat, eine medizinische Ursache ist nicht auszumachen. Leckt der Hund jedoch immer weiter, gelangen Bakterien in die Wunde und es entsteht ein Teufelskreis: je mehr der Hund leckt, umso mehr juckt und schmerzt die betroffene Stelle – je mehr es juckt, umso mehr leckt sich der Hund!


    Das Belecken der eigenen Pfoten und Beine ist zunächst einmal nicht bedenklich, es gehört zum normalen Körperpflegeverhalten des Hundes. Wird es allerdings extrem häufig und intensiv ausgeführt, schadet sich der Hund dadurch selbst. Man spricht von einer Stereotypie - vergleichbar dem Fingernägelkauen beim Meschen – und die Behandlung einer solchen Problematik ist oft ein langwieriger Prozess.




    Welche ähnlichen Erkrankungen gibt es?


    Es ist zunächst wichtig, andere Erkrankungen auszuschließen, bei denen der Hund ähniche Symptome zeigt. Dies sind zum Beispiel Pilzinfektionen oder parasitäre Erkrankungen, aber auch Allergien oder Verletzungen durch Fremdkörper wie Grannen oder Splitter. Um festzustellen, ob eine dieser Erkrankungen eine Rolle spielt, wird die betroffene Stelle untersucht. Es werden Proben genommen und in einigen Fällen wird ein Allergietest durchgeführt. Manchmal kann es nötig sein, ein Röntgenbild anzufertigen.

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    Liebe Grüsse

    Katrin & Sebastian und Tyson ....

  3. #3
    Bully-Adult Avatar von Mockchock-82
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    Wodurch entsteht eine akrale Leckdermatitis?


    Es gibt mehrere Faktoren, die bei der Entstehung einer akralen Leckdermatitis eine Rolle spielen können:






    * Rassedisposition


    * Manche Rassen (Dobermann, Dtsch. Dogge, Golden und Labrador Retriever) entwickeln häufiger Leckgranulome als Hunde anderer Rassen. Man nimmt an, dass hier genetische Faktoren eine Rolle spielen.


    * Einflüsse der Schilddrüse


    * Im Zusammenhang mit einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) kann es vermehrt zu unterschiedlichen Hautproblemen kommen. Durch eine Blutuntersuchung kann eine solche Funktionsstörung festgestellt werden.


    * Schmerzen


    * Auf Schmerzen (z.B. Arthrose, Fremdkörper) oder Hautirritationen (Verletzung, Juckreiz) im Bereich der Gliedmaßen reagieren Hunde meist, indem sie die betroffene Stelle lecken. Manchmal verselbstständigt sich dieses Verhalten und der Hund leckt sich weiterhin, obwohl die eigentliche Ursache gar nicht mehr vorhanden ist.


    * Nervenleiden


    * Durch Erkrankungen der Nerven, die die Gliedmaßen versorgen, kann es passieren, dass der Hund ein taubes Gefühl bekommt, ähnlich als wenn ein Arm oder Bein „einschläft“. Da der Hund dies nicht einordnen kann, beleckt er das entsprechende Bein immer wieder.


    * Stress


    * Heute nimmt man an, dass Stress eine der häufigsten Ursachen von Leckgranulomen beim Hund ist. Ungünstige Bedingungen in der Aufzucht, unzureichende Beschäftigung, Überforderung oder andere Probleme im Umfeld können bedingen, dass der Hund beginnt, durch das Belecken oder Beknabbern der eigenen Gliedmaßen Stress abzubauen (vgl. Fingernägelkauen). Dadurch kommt es zu einer Ausschüttung körpereigener Botenstoffe, so genannter Opioide, die dazu führen, dass der Hund sich besser fühlt.




    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?


    Behandlung entsprechend der Ursache
    Die Wahl der Behandlung richtet sich vor allem nach der Ursache, durch die das Lecken ausgelöst wird. Liegt beispielsweise eine Infektion mit Bakterien oder Pilzen vor, muss diese natürlich gezielt bekämpft werden – bei einer Schilddrüsenunterfunktion muss diese zuerst behandelt werden etc.


    Besserung der Symptome
    In vielen Fällen lässt sich nach einiger Zeit nicht mehr genau sagen, welche Faktoren anfangs das Problem ausgelöst haben. Da ein Ekzem aber in fast allen Fällen mit Juckreiz verbunden ist und durch das Lecken meistens auch Bakterien in die Wunde gelangen, ist eine Besserung der Symptome meist durch Gabe von Lokalanästhetika bzw. Cortison und Antibiotika zu erreichen. Das Anlegen eines Halskragens kann verhindern, dass der Hund den Heilungsverlauf durch weiteres Lecken verhindert


    Integrative Behandlungsmethoden
    Der Heilungsverlauf kann beispielsweise durch den Einsatz homöopathischer Arzneimittel unterstützt werden. In Fällen, wo eine Beinträchtigung der Nervenfunktion zu Grunde liegt, kann auch durch die chiropraktische Behandlung eine Verbesserung erreicht werden.


    Behandlung mit Clomipramin
    Der Wirkstoff Clomipramin stammt aus der Humanmedizin, er bewirkt eine Erhöhung des Serotoninspiegels im zentralen Nervensystem Bei Hunden mit stressbedingten Leckgranulomen kommt es zu einer Verbesserung der Symptome, weil der Hund sich nicht mehr so oft an den Beinen leckt. Eine Wirkung des Medikaments, das täglich in Form von Tabletten gegeben werden muss, ist frühestens nach vier Wochen zu erwarten. Die Tabletten sollten so lange weitergegeben werden, bis der Hund weitere vier Wochen ohne Beschwerden ist. Das Medikament muss dann ausschleichend abgesetzt werden. Es muss unbedingt gleichzeitg abgeklärt werden, welches die eigentlichen Stressfaktoren sind – diese sollten nach Möglichkeit abgestellt werden!!!

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    Liebe Grüsse

    Katrin & Sebastian und Tyson ....

  4. #4
    Bully-Adult Avatar von Mockchock-82
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    Muss ja nicht stimmen hab es nur gefunden und dachte ich poste das mal....aber vielleicht hilft auch Melkfett wenn du die Pfoten damit einschmierst bevor Ihr raus geht ....hab gehört es soll gut sein....

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    Liebe Grüsse

    Katrin & Sebastian und Tyson ....

  5. #5
    0401
    Gast
    Danke dir!

    Zitat: * Auf Schmerzen (z.B. Arthrose, Fremdkörper) oder Hautirritationen (Verletzung, Juckreiz) im Bereich der Gliedmaßen reagieren Hunde meist, indem sie die betroffene Stelle lecken. Manchmal verselbstständigt sich dieses Verhalten und der Hund leckt sich weiterhin, obwohl die eigentliche Ursache gar nicht mehr vorhanden ist.


    Genau das hatten wir voriges Jahr. Leckekzem. Deswegen waren die Füsse so dermassen rot. Da half leider nur noch Cortison.

    Er hat, wie gesagt, nur am Montag geleckt, weils ihn gejuckt hat.

    Es muss irgendwas im Gras sein.

    Und mit dem ersten Frost wars voriges Jahr wieder vorbei.

    Ich kann jetzt gut damit umgehen weil ich Wiesen einfach meide bzw. das macht Bull von selber, aber ich finds halt komisch.

    Geschabsel brachte voriges Jahr übrigens nix.

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  6. #6
    0401
    Gast
    Melkfett hab ich auch schon mal getestet, aber da klebt dann der ganze Schmand an den Pfoten. Steine, Dreck, Gras...

    Ich denk nicht dass es heuer schlimm wird, weil ich drauf vorbereitet bin, aber ich kenn jetzt auch keinen Hund in der Gegend, der mit Wiesen Probleme hat... seufz.

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  7. #7
    Bully-Medicus honoris causa
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    6.848
    Naja, das kann schon noch von den Wiesen kommen, schließlich haben viele Gräser noch ihre vollen Samenstände. Auch von Heu- und Strohresten, oder Stoppelfeldern. Und die Vorderfüße sind halt NOCH ein bisschen breiter und "fleischiger"; in den Zwischenräumen gibts viel Fläche für alles Mögliche. Es kann auch von frisch eingesäten Feldern kommen, denn das Saatgut ist oftmals mit Dünger angereichert. Haste kein Panolog? Ich würde mit Kernseifebädern und anschließendem Panolog behandeln - und einen Stoffschuh von Sabro drüberziehen, sonst gibts Fettflecken oder wird wieder abgeleckt, was auch nicht so ideal wäre.

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  8. #8
    0401
    Gast
    Wir bleiben auf dem Weg

    Also er läuft in keine Stoppelfelder, keine eingesäten Felder und auch nicht ins Dickicht, da könnte ne fiese Distel wachsen, seine Füsse sind ihm heilig

    Panolog hab ich tatsächlich nicht daheim, besorg ich das beim TA oder so in der Apotheke?

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  9. #9
    Bully-Adult Avatar von Mockchock-82
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    Ansonsten Schuhe

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    Liebe Grüsse

    Katrin & Sebastian und Tyson ....

  10. #10
    0401
    Gast
    Jau, den Gedanken hatte ich voriges Jahr schon, aber da im Frühjahr/Sommer nix war, dachte ich doch es war was im Futter...

    Der Sohn meines Nachbarn ist auf Mittelaltermärkten aktiv, den hau ich mal an, ob er nen Schuhmacher kennt.

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