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  1. #1
    Bully-Welpe Avatar von Dexters Frauchen
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    Schwere Entscheidung zur Gaumensegel-etc.-OP

    Hallo Ihr Lieben,

    jetzt habe ich schon jede Menge hier gelesen über die Gaumensegel-OP (und die restlichen Neben-Baustellen), da ich leider mit Dexter jetzt auch vor dieser für mich schwierigen Entscheidung stehe.

    Wir haben die Weihnachtstage in der Klinik verbringen müssen, da Dexter sich wieder einen Infekt zugezogen hatte und deshalb kaum noch Luft bekam. Gott sei Dank habe ich dieses Mal eher gemerkt, dass etwas nicht stimmt und war frühzeitig dort. Jetzt befindet er sich wieder auf dem Weg der Besserung, aber so kann es wohl nicht weitergehen. Beide Ärzte, die aus der Klinik und meine Haustierärztin, haben mir eine OP empfohlen, um ihm hoffentlich Erleichterung zu verschaffen. Also habe ich die letzten Tage nur damit verbracht, mich über die OP und deren Chancen und Risikken zu informieren.

    Aber ich werde noch bekloppt. Für mich ist das irgendwie wie eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera. Gestern habe ich lange mit einer Ärztin aus der Klinik Leipzig telefoniert, die ja Koryphäen auf dem Gebiet sein sollen und es auch hier wohl schon einige positive Erfahrungen gab, und die hat mir auch sehr nett noch viele Fragen beantwortet und auch ausführlich berichtet. Aber auch sie sagt, dass es wirklich eine schwere Entscheidung ist, weil die Englischen Bulldoggen auch bei ihnen als Risiko-Patienten gelten. Aber natürlich machen die das ja tagtäglich und haben sicher die meiste Erfahrung. Aber sie war wirklich sehr nett und hat gesagt, dass ich auch dann wirklich voll hinter der Entscheidung stehen muss. Sie hat mir noch mal empfohlen, ein paar Tage darüber nachzudenken, mir evtl. Fragen aufzuschreiben und so und dann wird sie sich noch mal Ende der Woche bei mir melden.

    Für mich ist die Entscheidung nur so schwierig, weil Dexter - wenn er gesund ist (also sich nicht gerade wieder einen Infekt eingefangen hat, und so gesund er als EB eben sein kann), überhaupt keine Schwierigkeiten hat. Dann ist er lebensfroh und läuft mit mir ohne Atemprobleme stundenlang spazieren, tollt mit anderen Hunden rum, spielt und rauft mit unserem Pflegehund (eine FB mit ner Menge Hummeln im Hintern) und hat auch im Sommer keine großen Probleme. Klar, er schnarcht auch nachts, aber für mich hielt sich das bis jetzt immer in Grenzen - wenn ich so andere Geschichten höre, dass Hunde zwei Jahre nur im Sitzen geschlafen haben, weil sie keine Luft kriegen und so, dann ist Dexter im Vergleich im normalen Zustand wirklich ein "mopsfideler" Hund. Nur eben nicht, wenn er erkältet ist.

    Bedingt durch seine zu dünne Luftröhre schwellen dann alle Schleimhäute an und seine Nasenlöcher sind auch nur Schlitze und in dieser Zeit ist er wirklich ganz arm dran. Aber andererseits kann eine OP ja auch nicht alle Engstellen bei ihm beheben (an der Luftröhre können die ja definitiv nix machen), und ich frage mich, ob ich diese schwere OP riskieren soll, wenn er im "Normalzustand" ja ganz fit ist. Andererseits ist es total schlimm, wenn er einen Infekt hat, und ich weiss nicht, ob ich den nächsten Infekt riskieren soll...

    Mein Zögern liegt auch nicht irgendwie in den Kosten für die OP, denn Dexters OP-Versicherung übernimmt die Gaumensegel-OP. Ich hab nur so Angst, dass ich die OP mache, und er es evtl. nicht schafft (ich kann gar nicht drüber nachdenken ohne zu heulen), denn dann werde ich mir ewig Vorwürfe machen, weil ich dann denke, er hätte dann ohne OP wenigstens noch ein paar schöne Jahre haben können in der Hoffnung, dass er keinen Infekt mehr bekommt. Andererseits habe ich Angst, dass ich es nicht machen lasse und der nächste Infekt wieder so schlimm wird wie die Lungenentzündung im letzten Sommer, wo er ja fast gestorben wäre. Dann würde ich mir auch Vorwürfe machen, weil ich die OP eben nicht gemacht hätte. Dann wieder sagt die Ärztin aber auch, es wird mit dem Alter nicht besser und auch nicht einfacher, eher schlimmer, weil er durch diese ganzen Fehlstellungen und Verkürzungen und Verengungen ja auch nicht die Keime und so gut verarbeiten und von alleine aus seinem Körper herausbekommt. Und dann ne OP, wenn er vielleicht dann eh krank und geschwächt ist, ist ja auch Mist. Ich werde noch wahnsinnig...


    Ich hoffe, ihr könnt mein Dilemma ein bißchen nachvollziehen. Auch einige eurer Erfahrungsberichte, die ich vielleicht überlesen habe, helfen mir bestimmt...

    Eure völlig konfuse
    Angela & ihr Sorgenkind Dexter

    P.S. Ich gucke mir meinen Text gerade in der Vorschau an - ist irre viel Text - aber ich kann einfach nicht "wenig" schreiben. Entschuldigung an die Langsam- oder lieber Wenig-Leser...

    0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    Angela + Dexter
    "Die Bestie läuft am anderen Ende der Leine"

  2. #2
    Bully-Spezialist Avatar von Wilma
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    musst Dich nicht entschuldigen, geht mir auch so wenn ich ALLE Fürs- und Wider's abwäge und aufschreibe... ;-)
    Hast ja nur Deine Sorgen aufgezählt.

    Ist Dexter denn vom Immunsytem so schwach, dass er sich öfters was einfängt?? Kann man daran nicht erst mal "arbeiten"??
    Also ein "normaler" Hund fängt sich ja nicht mehrere Infekte im Jahr... is so meine Überlegung...
    Sollte es daran nicht liegen (Immunsystem), würde ich die OP in Kauf nehmen. Nur schwer atmen zu können ist doch furchtbar... Und von Leipzig habe ich bisher auch nur Gutes gelesen. *auch wenn ich meinen Hund keine Woche dort lassen wollen würde...*

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    Ich hab nur Murmeln und bunte Knete im Kopf... Die Knete nur, damit es nicht so rappelt.

  3. #3
    0401
    Gast
    Ich schliesse mich Nicole an.

    Und habs übrigens an mir auch schon mal getestet. Nasenlöcher teilweise zugehalten und so geatmet, durch die Nase. Nur um mal nachvollziehen zu können was es heisst, mit dauernder Atemnot leben zu müssen (bei Bulle ists allerdings nicht arg).

    Ich würde eine OP nur machen lassen, wenns nicht anders geht. Heisst ich würd versuchen sein Immunsystem in den Griff zu bekommen, da er ja, wie du schreibst, ansonsten gut atmen kann.

    Hätte er Dauerprobleme würd ich mich, denke ich, zur OP entscheiden. Und dann natürlich einen Zeitpunkt wählen wenn er fit ist.

    Ich versteh dich gut... wer würde sich keine Gedanken machen...

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  4. #4
    Bully-Welpe Avatar von Dexters Frauchen
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    Ich hab echt nur die allerallerallerwichtigsten Fürs und Widers geschrieben, wenn ich alles aufschriebe, was mir durch den Kopf ginge, dann würde das das Internet sprengen... ;-)

    Hm, ich weiß nicht, ob er so ein schwaches Immunsystem hat - er hatte im Sommer die Lungenentzündung, die ich ja leider nicht sofort als solche (bzw. als Atemwegserkrankung) erkannt habe und jetzt über Weihnachten wieder. Er kam aber damals als Welpe schon von der "Züchterin" mit einem schlimmen Infekt uns, obwohl sie uns gesagt hatte, es wäre "nur" eine kleine Erkältung. Sonst hat er infekt-technisch eigentlich nichts gehabt. Mir fehlt da leider so der Vergleich. Aber beide Ärzte haben gesagt, dass er immer wieder Infektionen bekommen wird, weil er durch seine - ich nenne es mal "Einschränkungen" dahingehend immer benachteiligt sein wird, Bakterien und Keime aus seinen Atemwegen herauszubekommen - eben weil er nicht "normal" atmen kann.

    Dass der Hund ne Woche da bleiben soll, finde ich auch FURCHTBAR - aber so wie ich das gelesen habe und wie sie mir das erklärt hat, ist das wohl das Beste, weil sie ihn ja ständig unter Beobachtung haben und falls es noch irgendwelche späteren Komplikationen gibt, ist er ja direkt vor Ort - wenn ich dann erst zur unserer nächsten Klinik fahren müsste - die ist ca 40 km entfernt - das war schon bei der Lungenentzündung die Hölle! Ich glaube, das ist dann für mich noch das kleinste Übel - obwohl ich die Woche dann zu nichts zu gebrauchen wäre...

    Ich finde auch, dass keine Luft zu bekommen, das Schlimmste ist, was ich mir vorstellen kann - man kennt das ja selbst, wenn man krank ist - und leider ist das ja auch mein erster Hund und damit auch meine erste Bulldogge - ich denke natürlich auch darüber nach, dass ich vielleicht nur DENKE, dass es ihm im "Normalzustand" gut geht (weil ich es eben nicht besser weiß, weil mir die Vergleichsmöglichkeiten zu einer GESUNDEN Bulldogge fehlen) und er IN WIRKLICHKEIT vielleicht mit der OP dann besser dran wäre...

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    Angela + Dexter
    "Die Bestie läuft am anderen Ende der Leine"

  5. #5
    ben2.0
    Gast
    würde es ihm im normalzustand "gut" gehen hätte er nicht diese probleme und die ärzte würden nicht dazu raten. nur mal als denkanstoß.

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  6. #6
    Bully-Spezialist Avatar von Wilma
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    ...nuuuunja.... habe noch keinen Hund erlebt, der in Leipzig nach Untersuchung nicht operiert wurde... iwas finden se immer. Nur mal als Denkanstoss. ;-)

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    Ich hab nur Murmeln und bunte Knete im Kopf... Die Knete nur, damit es nicht so rappelt.

  7. #7
    0401
    Gast
    Wenn er Einschränkungen hat und nicht normal atmen kann dann kanns aber nicht "gut" sein.

    Und je mehr Gedanken man sich macht, um so irrer wird man

    Ich hoffe dir können die wirklich erfahrenen Bulldogger hier helfen.

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  8. #8
    ben2.0
    Gast
    Zitat Zitat von Wilma Beitrag anzeigen
    ...nuuuunja.... habe noch keinen Hund erlebt, der in Leipzig nach Untersuchung nicht operiert wurde... iwas finden se immer. Nur mal als Denkanstoss. ;-)
    sorry, aber das sind absolute spezialisten auf dem gebiet. jetzt könnte man auch sagen, dass da nur leute hinfahren die probleme haben (jemand mit nem fitten hund fährt wohl kaum hin) und böse menschen würden sagen, wie degeneriert müssen bestimmte rassezüchtungen sein,dass es überhaupt solche probleme geben muß.

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  9. #9
    0401
    Gast
    Bulle hatte auch mal ne Halsentzündung und mein TA meinte dass die Luftröhre bei vielen Bulldogs zu eng ist.

    Man muss sowas gut beobachten, ggfs was abschwellendes Spritzen bzw gar nicht so weit kommen lassen, klar.

    Ich hab auch nach einer OP gefragt, hat er aber abgeraten von.

    Aber ich kann halt nur für Bulle sprechen.

    Wär ein guter THP noch ne Option?

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  10. #10
    Bully-Welpe Avatar von Dexters Frauchen
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    Zitat Zitat von ben2.0 Beitrag anzeigen
    würde es ihm im normalzustand "gut" gehen hätte er nicht diese probleme und die ärzte würden nicht dazu raten. nur mal als denkanstoß.
    ja, einerseits denke ich das auch, aber andererseits geh ich ja im "Normalzustand", also wenn er keinen Infekt hat, nicht zum Tierarzt und deswegen sehen die ja auch nicht den Unterschied. Aber vielleicht fehlt mir wirklich der Vergleich zu einem wirklich gesunden Hund. Ich weiss es auch nicht...

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    Angela + Dexter
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