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  1. #1
    Bully-Welpe Avatar von Mandred
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    Die Rute muss ab

    Hallo @all

    bei unserem Bully muss die Rute weg. Wer hat Erfahrung damit?
    Die OP macht uns weniger Sorge, als das was danach kommen könnte.
    Bekanntlich ist es die Stelle an der sich viele Keime befinden. Eine Entzündung hätte schwerwiegende Folgen.

    Falls hier irgend jemand ist, dessen Hündchen so eine OP bereits hinter sich hat, bitte melden

    Danke

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    Es gibt Hunde die berühren dein Herz, ein Bulldog berührt deine Seele

  2. #2
    Bully-Medicus honoris causa
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    Eigentlich kann ich dir nicht wirklich helfen, weiß aber (aus Erfahrungsberichten ehemaliger Züchter), dass eine amputierte Rute weniger Probleme macht, als eine ZU eng anliegende Rute mit darunter ständigen schweren und somit gefährliche Entzündungen. Wichtig ist, dass du während der Zeit der Wundheilung penibel den Anweisungen deines TA folgst. Somit schließt du die gefürchteten Entzündungen der Wunde aus. Ist alles gut verheilt, dann kann der Hund damit bestens leben. Ich würde beim TA einen Body kaufen - werden die eh machen - somit kann man die Wunde gut versorgen und sterile Kompressen u.ä. an ihrem Platz halten. Selbst mehrmals täglicher Verbandswechsel wäre somit auch kein Problem.


    Achte darauf, dass es eine überwachte Inhalationsnarkose gibt! Alles Andere ist für kurzschnauzige Rassen lebensgefährlich. Ich persönlich lass meine Hunde nach einer OP auch in der Klinik übernachten - aus Angst vor unerwarteten Kreislaufproblemen, bei denen ich von Zuhause aus nicht schnell genug in die Klinik kommen würde. Da ist mir "Nr.-Sicher" lieber als ein sofortiges Wiedersehen. Man kann diesbezüglich jeden TA daruf ansprechen und ich hatte bis dato noch keine TK die es abgelehnt hätte, ganz im Gegenteil, es gab immer absolute Befürwortung. Übrigens: Eine Übernachtung kostet nicht viel - ca. 10-max. 20€. Das ist mir die Sicherheit allemal wert.

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  3. #3
    Bully-Welpe Avatar von Mandred
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    Danke Pauletta,
    unser Vet macht grundsätzlich eine Inhalationsnarkose. Mastiffs sind ja auch nicht gerade Narkose-Helden. Am Montag bekommen wir den Termin zur OP. Mir graut. Unser Sohn hat sich als Teenager beim "Holz machen" den Daumen amputiert. Ich weiss noch die Fahrt in eine Spezialklinik... 14 Stunden haben sie versucht den Daumen zu retten.. dann haben sie ihn.. - ..einfach weggeworfen...
    Er hatte solche Schmerzen. Verbandswechsel war die Hölle für unseren Jungen.

    Helga hat noch keine Entzündung. Aber im Tuch befindet sich bereits die erste "Talg-matsche". Ich komme nicht ganz neben den Rutenansatz und befürchte dort wird sich über kurz oder lang der erste Herd bilden. Mir geht es richtig schlecht. Ich denke an den Daumen.. die unsagbaren Schmerzen.. ich habe Angst vor Helgas Narkose.. und denke wieder an Amputations-Schmerzen.. ich glaube ich mache mich gerade verrückt.

    Ganz liebe Grüße

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  4. #4
    Bully-Medicus honoris causa
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    Stimmt - du machst dich verrückt.
    Ich weiß, das klingt jetzt irgendwie dusselig... aber versuch doch mal daran zu denken, dass nicht alles dramatisch ausgeht. Zudem sind Hunde und Menschen in ihrem Schmerzempfinden unterschiedlich. Was du auch leichtens erkennen kannst, wenn du siehst, dass Hunde selbst nach großen OP's aufstehen und nach Hause laufen.

    Da gabs gerade heute in einer Tierkliniksendung eine Bordeaux-Dogge die nach Oberschenkelamputation sofort auf ihren drei gesunden Beinen schwanzwedelnd ihre Besitzerin begrüßt hat. Ein Mensch hingegen, liegt bereits nach einer Blinddarm-OP erst mal flach. Versuch einfach positiv zu denken. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das manchmal schwer fällt..., aber einen Versuch ists wert. Ihr schafft das!

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  5. #5
    Bully-Spezialist Avatar von Orentelori
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    Drücke die Daumen, dass alles gut geht. Erfahrungen habe ich leider keine

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    Liebe Grüße von Ulrike, Familie und natürlich von Yoda!Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.(Friedrich II. der Große)

  6. #6
    Herminatorin Avatar von BullyMom
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    Hermann musste den Zeh - wegen einem resistenten Keim in Kombination mit schwarzem Zehentumor - amputiert bekommen. Ich hatte auch riesige Angst und mir tat die Entscheidung, den Zeh amputieren zu lassen, wirklich im Herzen weh. Die ersten 10 Tage waren hart, weil wir ja jeden Tag zum säubern und Verbandswechsel hin sind. Dazu dann eben noch der Hund, der Schmerzen hatte. Aber nachdem die Fäden weg waren und der dicke Verband auch weg war, da lief er wirklich - für den Eingriff - gut. Draußen hatte er zwar noch einen Schutz an, aber in der Wohnung war der Fuß dann "nackt".

    Kopf hoch. Wenn das richtig operiert wird, und gut nachversorgt, dann ist das - wenn alles verheilt ist - eine Erleichterung für den Hund. Eine ständig entzündete eingewachsene Rute ist auch nicht schön.

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    LG Simone, Sascha, Kinder und last but not least Hermann



    Hermans Devise lautet "man kann ALLES essen, die Frage ist nur wie es schmeckt!"
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    http://www.hundefuttertests.org/
    http://propolis.heilen-mit-naturheil...e/krankheiten/


  7. #7
    Bully-Welpe Avatar von Mandred
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    .. ich bin wohl von dem amputierten Daumen traumatisiert..

    Es tut gut zu lesen, dass es Helga danach besser gehen wird. Ich fühle ja auch den Druck den ihre Rute am Heck verursacht.

    Wie schmerzhaft war der Verbandswechsel bei Herman? Oder kann man Zeh und Rute vom Schmerzempfinden nicht vergleichen?


    Pauletta, jedesmal wenn mir wieder schlechte Gedanken zur OP durch den Kopf gehen, denke ich an deine Worte.. "Hunde haben ein anderes Schmerzempfinden".. ..klingt vielleicht doof, aber das ist so nüchtern geschrieben, dass es einen aus diesem "Amputations-Trauma" etwas herausholt.

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  8. #8
    Bullyknutscherin Avatar von roses
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    Hinzu kommt, dass die Amputation des Fingers unfreiwillig war. Sprich Nervenenden wurden ganz anders gekappt als bei einer chirurgischen Amputation.
    Also gehe ich als Laie davon aus, dass man diese beiden Amputationen nicht vergleichen kann.

    Erfahrungen habe ich auch nicht, aber ich drücke fest die Daumen, dass ihr in wenigen Wochen alles gut überstanden habt und es der hübschen Dame schnell wieder gut geht!

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    LG by Julia

    "Wie viele Tabletten hast du heute eigentlich schon genommen?!" "Pssssssst! Sprich nicht so laut, du verscheuchst das Einhorn!"

  9. #9
    Bully-Medicus honoris causa
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    Zitat Zitat von Mandred Beitrag anzeigen

    Wie schmerzhaft war der Verbandswechsel bei Herman? Oder kann man Zeh und Rute vom Schmerzempfinden nicht vergleichen?


    Pauletta, jedesmal wenn mir wieder schlechte Gedanken zur OP durch den Kopf gehen, denke ich an deine Worte.. "Hunde haben ein anderes Schmerzempfinden".. ..klingt vielleicht doof, aber das ist so nüchtern geschrieben, dass es einen aus diesem "Amputations-Trauma" etwas herausholt.

    Freut mich, dass du jetzt schon ein bisschen realistischer denken kannst und nicht nur in deinem Trauma stecken bleibst.

    Und "ja", Zehe und Rute ist nicht vergleichbar. Bei der Zehe geht es schließlich auch um die Belastung, die auch nach der Amputation noch auf dem Fuß liegt; vom restlichen Druck der von den angrenzenden Zehen ausgeht, mal ganz abgesehen. Im Gegensatz zur Rute, da liegt weder Gewicht noch Druck drauf und die einzige Gefahrenquelle nach dem Eingriff, wäre eine schlampige Pflege.

    Schalte deine Ratio ein - damit kommst du weiter. Emotionen können uns manchmal gefährlich werden...

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  10. #10
    Bully-Welpe Avatar von Mandred
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    "schalte deine Ratio ein.." ..
    Bis Montag werde ich mich in Meditation versuchen, evtl. beruhigt das. Oder Sport..soll ja auch irgendwie entspannen.

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