Die Geschäfte der Hunde-Mafia
Die steigende Nachfrage nach Welpen treibt kriminelle Blüten – Tierschützer warnen vor Schwarzmarktkäufen
Von Mariella Höfle

Der kriminelle Handel mit Hundewelpen floriert vor allem in Deutschland. Junge Tiere werden auf Wochenmärkten, über Kleinanzeigen und das Internet zu Dumpingpreisen angeboten. Tierschutzorganisationen warnen potenzielle Käufer vor den Risiken solcher Geschäfte, aber meist vergeblich.

Frankfurt. Aus dem Kofferraum heraus wechseln Hunde aller Rassen zu Schleuderpreisen ihre Besitzer. Den Händlern geht es dabei in erster Linie um das schnell verdiente Geld. Um die Gewinnspanne möglichst hoch zu halten, werden die Tiere nicht geimpft, schlecht ernährt und viel zu früh von der Mutter getrennt. «In der Folge werden die Hunde häufig kaum älter als ein Jahr», warnt Petra Zipp vom Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) in München.

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