Polizei unterbindet illegalen Verkauf von Hundewelpen
Lübeck Am Sonntag haben Beamte der Polizeizentralstation in Bad Schwartau nach einem Hinweis aus der Bevölkerung ein älteres Ehepaar aus Osteuropa kontrolliert. Das Paar war auf derf der Durchreise von Bulgarien nach Finnland und bot auf dem Flohmarkt einen Hundewelpen zum Verkauf an. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs auf dem Zentralparkplatz wurden im Kofferraum zwei weitere, geschwächte Hundewelpen in einer Box vorgefunden. Eine junge Katze lief frei im Fahrzeuginneren herum. Nach Rücksprache mit dem Amtsveterinär des Kreises Ostholstein wurden die Tiere von den Beamten sichergestellt und im Lübecker Tierheim untergebracht. Hier wurde das Alter der Welpen auf fünf Wochen geschätzt. Es soll sich um je einen Deutsch-Drahthaar-, einen Jagdhundmischling sowie Pyrenäen-Berghundwelpen handeln. Das Katzenjunge ist eine europäische Kurzhaarkatze.

Für die widerrechtlich angebotenen Tiere fehlten die Eigentumsnachweise und Einfuhrgenehmigungen nach dem Binnenmarkt-Tierseuchengesetz. Die Trennung vom Muttertier darf nach der Hundeverordnung nicht vor der 8. Woche erfolgen. Hierzu fertigten die Beamten die entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Die Polizei warnt vor dem Kauf von Tieren unter solchen Umständen. Die Anschaffung eines Tieres sollte sorgfältig geplant werden und nicht als Spontankauf auf einem Flohmarkt erfolgen. Die Identifizierung mittels Chip ist anzuraten, so die Polizeidirektion Lübeck.

http://www.animal-health-online.de/k...dewelpen/5907/