Malberg - In sich versunken liegt Dana auf ihrer Hundedecke am Kamin im Wohnzimmer von Anne Ehlert. „Endlich habe ich meine Ruhe“, scheint Danas Blick zu sagen. Bevor die sechsjährige Labrador-Hündin zu ihrer Pflegefamilie nach Malberg kam, hat sie Schreckliches erlebt. In einer Vermehrerstation irgendwo in Deutschland war ihr einziger Lebenszweck, möglichst viele Welpen zu gebären, die dann nach wenigen Wochen von geldgierigen Händlern zum kleinen Preis verkauft wurden. Dana wurde als Gebärmaschine benutzt. Legebatterien, wie man sie aus der Hühnerzucht kennt, gibt es quer durch die Republik – selbst in Nachbarregionen des AK-Landes – auch für Hunde. Deren Schicksal hat Anne Ehlert so bewegt, dass sich die Tierfreundin dem Verein „Ausrangiert und Abgeschoben“ (AuA) angeschlossen hat. Mit Dana hat die Malbergerin erstmals einen ausrangierten, sogenannten Vermehrerhund bei sich aufgenommen.

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