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  1. #1
    Marci
    Gast

    Herzinsuffizienz

    Hallo zusammen,

    eine meiner Hündinnen (9 Jahre alt) hat eine erhebliche Herzinsuffizienz. Sie wurde mit Medikamenten inzwischen gut eingestellt und ihr geht es auch den Umständen entsprechend gut, sie läuft bei deutlicher Leistungseinbuße gut und gerne mit und hat noch Spaß am Leben. Leider ist sie krankheitsbedingt ein schlechter Futterverwerter und reagiert u.a. mit heftigen Blähungen. Ich kann kaum ihr Gewicht halten, sie wiegt derzeit 19,6 kg und hat eine deutliche Taille. Vielleicht hat jemand noch einen Tipp, was ich ihr geben kann, damit sie ein bisschen ansetzt bzw. nicht weiter abnimmt. Dieses für Bullys etwas ungewöhnliches Gewichtsproblem ist eine typische Folge der Erkrankung. Ich füttere tierärztlich empfohlenes Nass- und Trockenfutter für sensible Hunde. Sie bekommt nicht die üblichen Leckerli und frisst auch beim Gassi nichts außer Gras.

    Danke

    Marci

    Marci

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  2. #2
    ben2.0
    Gast
    also,gerade bei älteren bullys ist etwas weniger gewicht,sowohl fürs herz als auch für die gelenke, durchaus förderlich!die sportlichen vertreterinnen der rasse,die es hier auch gibt, wiegen um die 20kg und haben auch taille. zum zunehmen würde ich grundsätzlich,wobei ich hier keine indikation sehe und auch in keinster weise ein gewichtsproblem, einfach die futtermengen ETWAS erhöhen und ab und zu etwas hüttenkäse und ei unters futter mischen. übrigens,tierärzte empfehlen nicht immer das beste futter. das gesündeste für den hund ist zu barfen oder aber ein hochwertiges,getreidefreies, trofu.
    ergänzung,sehe gerade sie scheint abzunehmen. dann würde ich die mengen erhöhen,oder frisst sie dann nicht mehr? blähungen sind oft auch verursacht durch die getreideanteile im futter.
    es gibt natürlich besonders natriumarme und omega drei reiche spezialfutter,die nützlich sind. aber abnehmen heisst meistens,schlechte futterverwertung oder zu wenig futter.die angaben auf den verpackungen sind ja immer ne grobe richtung.

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    Geändert von ben2.0 (28.07.2013 um 20:24 Uhr)

  3. #3
    Bully-Medicus honoris causa
    Registriert seit
    20.10.2012
    Beiträge
    6.859
    Hallo Marci
    So wirklich helfen kann ich dir jetzt nicht. Alte oder kranke Bully's nehmen rasend schnell ab; diese Erfahrung musste ich leider auch schon machen. Und bei euch trifft ja nun Beides zu. Da wäre allerdings die Frage, welches Futter dein TA bevorzugt. Möglicherweise ließe sich eine gute Alternative finden, die auch diese Blähungen nicht verursacht, denn nicht alle Futtermittel die von Tierärzten empfohlen werden, sind eine Empfehlung wert. Umstellen auf BARF würde ich sie unter Berücksichtigung ihrer schweren Krankheit jetzt nicht, sondern eher etwas mehr geben. Man müsste dann sehen ob sie trotzdem noch abnimmt. Welches Ausgangsgewicht hatte sie denn, also VOR ihrer Erkrankung?

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  4. #4
    Marci
    Gast
    Hallo Ihr Lieben,

    Bussi bekommt etwa bis zu 180 % der empfohlenen Futterration, allein diese Menge, die es zu verarbeiten gilt, könnte schon die Verdauungsschwierigkeiten erklären. Die Erkrankung ist infolge diverser Auffälligkeiten, u.a. der Gewichtsabnahme, entdeckt worden, da hatte sie aber bei gesteigerter Futtermenge schon erheblich abgenommen. Vor gut einem Jahr kam sie im Lebensalter von acht Jahren in die Pflegestelle mit gut 22,5 kg. Als ich sie sechs Wochen später übernahm, hatte sie bereits etwas abgenommen. Schließlich hatte sie im vergangenen Dezember nur noch 18,5 kg mit deutlich sichtbaren Rippen und Wirbeln. Dieses Gewicht war unter Abwägung aller Umstände (Herzerkrankung, Gelenke usw.) grenzwertig. Jetzt hat sie wieder zwischen 19,5 und knapp unter 20 kg und ist sehr schlank. Barfen hat sie übrigens nicht vertragen, deshalb werde ich das nicht wieder ausprobieren. Getreide bekommt sie bei mir von Anfang an nicht, ich füttere überwiegend Kaninchen mit Kartoffel. Sie macht ja keinen unzufriedenen Eindruck; wenn ich lese, dass alte oder kranke Hunde "rasend schnell abnehmen", dann werde ich wohl keine "Wunderwaffe" dagegen finden und es eher bei der bisherigen Marschrichtung belassen, eben mehr füttern und die Menge auf mehrere Portionen verteilen. Ich denke nur, sie könnte vielleicht immer schlapper werden, weil sie das Futter nicht richtig verwerten kann und deshalb auch Mineralstoffe nicht in genügender Menge aufnimmt.

    Herzlich Marci

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  5. #5
    Bully-Medicus honoris causa
    Registriert seit
    20.10.2012
    Beiträge
    6.859
    Schau doch mal, ob du in deiner Umgebung eine gute Tierheilpraktikerin findest. Möglicherweise kann sie dir helfen und die Kleine wieder ein bisschen aufbauen. Meine Paula bekam nach einer größeren OP - sie war danach völlig desolat - verschiedene homöopathische Mittel und erholte sich daraufhin sehr gut. Es war eine Freude sie wieder vergnügt durch die Gegend springen zu sehen, trotz ihres fortgeschrittenen Alters. Ohne unsere THP hätte ich sie garantiert schon viel früher gehen lassen müssen. Versuchs einfach, zumal man damit kein Risiko eingeht.

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  6. #6
    Marci
    Gast
    Herzlichen Dank, liebe Pauletta, für den Tipp!!! An THP hatte ich noch gar nicht gedacht, auch wenn es wohl naheliegend ist.

    Marci

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