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  1. #1
    Administrator Avatar von Tina77
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    Rechtssprechung und Urteile zum Thema Tierschutz

    Hier mal ein paar interessante Urteile zum Thema Tierschutz:

    Bayerisches Verwaltungsgericht Ansbach, Az.: AN 16 E 06.02766
    Unterbringungskosten für sichergestellte Hunde
    (jlp). Nimmt die Verwaltungsbehörde einem Tierhalter seine Hunde (hier: acht Hunde) weg, weil die Tierhaltung als nicht artgerecht eingestuft wird und stellt sich später dann heraus, dass andere Personen Eigentümer der Tiere sind, so ist die Behörde im Rahmen einer einstweiligen Anordnung verpflichtet, diesen Haltern die Tiere zu übergeben, wenn jetzt sichergestellt ist, dass dort die Tiere weder vernachlässigt noch gequält werden. Dabei darf die Behörde die Herausgabe der Tiere nicht von der Bezahlung der Unterbringungskosten abhängig machen.

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  2. #2
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    Re: Rechtssprechung und Urteile zum Thema Tierschutz

    Verwaltungsgericht Aachen, Az.: 6 L 183/07 und 6 L 184/07
    Desolate Tierhaltungsbedingungen
    (jlp). Tierhalter, die nicht in der Lage sind, ihre Tiere (hier: dreizehn Hunde, achtzehn Hühner, acht Hängebauchschweine, fünf Katzen, drei Ziegen, zwei Finken, zwei Wellensittiche, eine Ratte, eine Schildkröte, ein Zwerghamster, ein Esel und ein Pony) tierschutz- und verhaltensgerecht zu pflegen, genießen keinen Schutz, wenn der Amtsveterinär die Haltungsbedingungen als katastrophal und desolat einstuft. Hier muss die Behörde sofort handeln und kann dem Tierhalter die Tiere wegnehmen. Die Eigentumsverhältnisse bei den Tieren spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Denn als Halter der Tiere ist derjenige anzusehen, der die Tiere in eigenem Interesse und auf eigene Kosten hält.

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  3. #3
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    Re: Rechtssprechung und Urteile zum Thema Tierschutz

    Bundesverwaltungsgericht, Az.: 3 C 14/05
    Stromfreie Hundeausbildung
    Der Einsatz von Elektroreizgeräten, die erhebliche Leiden oder Schmerzen verursachen können, für Zwecke der Hundeausbildung ist gemäß § 3 Nr. 11 Tierschutzgesetz verboten. Dabei kommt es nicht auf die konkrete Verwendung der Geräte im Einzelfall, sondern darauf an, ob sie von ihrer Bauart und Funktionsweise her geeignet sind, dem Tier nicht unerhebliche Schmerzen zuzufügen. Damit wurde der Antrag eines Hundehalters, der Seminare zur Hundeausbildung abhielt, abgewiesen. Der von ihm gewünschte Einsatz von Elektroreizgeräten bleibt nach wie vor verboten.

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  4. #4
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    Re: Rechtssprechung und Urteile zum Thema Tierschutz

    Bayerisches OLG, Az.: 3 ObOWi 15/2003
    Anti-Bell-Halsband gegen Hundegebell
    Der Einsatz eines auf Bellen durch Abgabe von Stromstößen reagierenden Hundehalsbandes (so genanntes Anti-Bell-Halsband) ist nur gerechtfertigt, wenn der Halter verpflichtet ist, übermäßiges Bellen seines Hundes in der Öffentlichkeit abzustellen und andere hierfür geeignete und ihm zuzumutende Maßnahmen den Hund stärker belasten würden. Im vorliegenden Fall hatte der Halter zweier Jagdhunde, wegen ihrer Unverträglichkeit untereinander bei Abwesenheit des Halters und seiner Ehefrau, den einen der beiden Tiere tagsüber in einen Zwinger gesperrt. Dies hatte zur Folge, dass dieser Hund lang anhaltend und laut bellte. Auf Grund Nachbarbeschwerden legte der Hundehalter dem im Zwinger befindlichen Hund ein Anti-Bell-Hundehalsband an, solange das Tier tagsüber dort untergebracht war. Dieses Batterie betriebene und vom Hundehalter auf der niedrigsten Stufe eingeschaltete Gerät bewirkte, dass der Hund einen Stromstoß am Hals erhielt, sobald er zum Bellen ansetzte. Dieser Stromstoß führte beim Hund dazu, dass er sein Bellen unverzüglich einstellte bzw. in ein lang anhaltendes Jaulen und Winseln überging. In erster Instanz wurde der Hundehalter vom zuständigen Amtsgericht zu einer Geldbuße in Höhe von 100 Euro verurteilt. Seine Rechtsbeschwerde dagegen hatte Erfolg.

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  5. #5
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    Re: Rechtssprechung und Urteile zum Thema Tierschutz

    Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, Az.: 7 L 10/03
    Welthundeausstellung ohne kupierte Hunde
    Der Veranstalter einer Hundeausstellung scheiterte mit seinem Antrag, auch solche Hunde zur Ausstellung zulassen zu dürfen, die im Herkunftsland legal kupiert worden sind. Das in § 10 der Tierschutz-Hundeverordnung enthaltene Verbot, so genannte kupierte (amputierte) Hunde auszustellen oder Ausstellungen solcher Hunde zu veranstalten, gilt gleichermaßen für inländische wie für ausländische Hunde. Die Amputation von Körperteilen an Hunden zur Erhaltung bestimmter Rassemerkmale stellt auch im Blick auf den nunmehr verfassungsmäßigen Rang des Tierschutzes in Art. 20 a des Grundgesetzes eine tierschutzwidrige Handlung dar.

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  6. #6
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    Re: Rechtssprechung und Urteile zum Thema Tierschutz

    OLG Bay. 3 ObOWi 118/95
    Hund in heißem Auto
    Ein Hundehalter ließ seine drei Hunde für die Dauer von ca sieben Stunden alleine im Auto sitzen. Die Außentemperatur betrug an diesem Tag ungefähr 30 Grad, während die Innentemperatur mit an die 70 Grad errechnet wurde. Diese unerträgliche Hitze reichte dem Gericht aus, den vermeintlichen Tierfreund wegen Tierquälerei zu bestrafen.

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  7. #7
    Loy
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    Re: Rechtssprechung und Urteile zum Thema Tierschutz

    Hund im auto!! ja richtig so da muss viel mehr getan werden schlimm sowas..

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