16.09.2011
Rheine: Mann legte Hundeköder mit Metallsplittern aus


Rheine (aho) – Die Polizei in Rheine ermittelt gegen einen 74-jährigen Mann, der nach bisherigen Kenntnisstand Wurststückchen mit scharfkantigen Metallsplittern ausgelegt hatte. Am vergangenen Samstag hatte eine Zeugin beobachtet, wie der Mann unauffällig kleine Wurststückchen seitlich neben einem Gehweg in die Nähe eines Gebüsches warf. Aus den Medien hatte die Frau erfahren, dass in der Vergangenheit bereits mehrfach präparierte Hundeköder in diesem Bereich ausgelegt worden waren. Die Frau sammelte die Köder auf und informierte die Polizei. Die Beamten stellten dann fest, dass in den Wurststückchen mehrere kleine, scharfkantige Metallsplitter steckten. Daraufhin wurde die Wohnung des Tatverdächtigen aufgesucht. In der Küche fanden die Polizisten eine angeschnittene Wurst, die identisch mit den gefundenen Wurststückchen war. Der Mann ige wollte sich in keiner Weise zu dem Vorfall äußern.

Bei den nachfolgenden Recherchen der Polizei ergaben sich Ähnlichkeiten mit sieben weiteren Fällen, bei denen präparierte Wurstköder gefunden worden waren. In allen Fällen hatte der Täter Metallstücke, kleine Nägel oder Klammern in die Wurst gesteckt. Die verschiedenen Fundorte liegen innerhalb eines 300 Meter Radius. Derzeit wird geprüft, ob der Tatverdächtige auch für diese Vorfälle verantwortlich ist.
Zum Glück hatten die Hundehalter bis auf einen Fall ihre Tiere davon abhalten können, von den Wurststückchen zu essen. Nur in einem Fall musste ein Hund vorübergehend in einer Tierklinik behandelt werden.

Die weitere Bearbeitung übernimmt das Ordnungsamt der Stadt Rheine, da es sich bei den Vorfällen um Ordnungswidrigkeiten nach dem Tierschutzgesetz handelt.

Quelle:
http://www.animal-health-online.de/klein/